Welche Serien-Eigenkreationen gibt es momentan auf dem Markt?

  • In einem anderen Thread wurde richtig festgestellt, dass die Label mit bekannten Lizenzen einen Verkaufserfolg erhoffen, man sich aber selten an Eigenkreationen wagt.

    Heutzutage kauft man lieber die Perry Rhodan Rechte als einen Jan Tenner zu erfinden. Oder kommt lieber die dritte (?) MACABROS Serie auf den Markt, anstelle einen eigenen Dämonenjäger zu generieren.

    Frage in die Runde und bitte ergänzen, da ich nur den Anfang mache mangels Zeit gerade: Welche eigene Ideen (bitte nur Erwachsenenserien!) gibt es auf dem Markt zu kaufen?

    - Lady Bedfort
    - Faith van Helsing
    - Mindnapping
    - Mord in Serie
    - Amadeus (in der Form schon was eigenes)
    - Die letzten Helden
    - Fraktal
    - Dragonbound
    ...
    ..
    .

    "Auf Wiedersehen, aber es eilt nicht." (Rainer Brandt)

  • Spontan fallen mir dazu folgende ein:

    - Gabriel Burns
    - End of Time
    - Dark Mysteries
    - Schrei der Angst
    - Takimo
    - Detektei Sonderberg & Co.

    Edited once, last by prince004 (March 4, 2015 at 6:12 PM).

  • da würden mir noch die Pandoras Play Sachen einfallen:

    - U666
    - Schattensaiten

    und noch auf dem Markt zu haben aber schon abgeschlossen bei einer überschaubaren Folgenanzahl (auch wenn es evtl. Fortsetzungen geben soll):

    - Humanemy
    - Die Earlam Chroniken
    - Die Arwinger

  • Schon etwas älter

    Schattenreich und Jack Slaughter

    Seit kurzem auch

    Six Degrees und Potz Blitz

    und ganz aktuell

    Viola Axton

  • Wie sieht es 2026? Dominieren die Sherlock Holmes, Van Dusens, Edgar Wallace & Co Serien und Reihen oder vielleicht doch die Eigenkreationen? Und welche Eigenkreationen sind die Besten am Markt?

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Ich habe schon den Eindruck, dass die klassischen Stoffe und etablierten Marken nach wie vor deutlich dominieren. Sherlock Holmes, Van Dusen, Wallace-Adaptionen und ähnliche Reihen haben einfach eine enorme Wiedererkennbarkeit und ein verlässliches Publikum. Das trägt Serien über Jahre – und für Labels ist das natürlich eine sichere Bank.

    Eigenkreationen wirken dagegen im Moment tatsächlich eher rar gesät. Es gibt sie, klar – aber sie haben es deutlich schwerer, sich dauerhaft zu etablieren. Früher war das Feld für mich stark von Oliver Döring geprägt, der mit eigenen Stoffen und Welten sehr präsent war. Da ist es zuletzt spürbar ruhiger geworden, was ich eher als Zeichen deute, dass er im Hintergrund an neuen Projekten arbeitet, als dass da nichts mehr kommt.

    Grundsätzlich sehe ich den Markt aktuell so: Klassiker und bekannte Universen dominieren die Wahrnehmung und Produktion, während echte Eigenentwicklungen punktuell auftauchen, aber selten in großer Zahl. Umso mehr fallen die dann auf, wenn sie kommen – und genau deshalb hoffe ich auch, dass in dem Bereich wieder mehr passiert.

  • Wer hat denn mit Eigenkreationen regelrechte Marken in der Hörspielbranche geschaffen?

    Point Whitmark und Gabriel Burns fallen mir da sofort ein. Teufelskicker fiele mir ebenfalls sofort ein.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Stimmt, die beiden haben sich durchaus als bekannte Marke in der Szene etabliert.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Eigenkreationen wirken dagegen im Moment tatsächlich eher rar gesät. Es gibt sie, klar – aber sie haben es deutlich schwerer, sich dauerhaft zu etablieren.

    Findest du? Ich empfehle genau umgekehrt und würde sagen, dass derzeit die Produktionen, die extra fürs Hörspiel geschrieben wurden, dominieren. Schon aus dem Grund, weil Lizenzen teuer sind. Ausnahme natürlich, wo es mittlerweile keine Lizenz mehr bedarf, wie Sherlock, van Dusen und Edgar Wallace. Klar werden diese Stoffe aktuell enorm ausgeschöpft, aber wenn man alle aktuellen Serien betrachtet, würde ich schon die Eigenkreationen von der Zahl vorne sehen. Aber müßte man tatsächlich mal durchzählen.

  • Sind Sinclair, TKKG, Tony Ballard oder auch die Andreas Gruber Hörspiele nicht im Prinzip auch "Eigenkreationen"?

    Aber wenn ich u.A. die ganzen "Spin-Offs" nur von Doyle und Verne wie Irene Adler, Moriaty, Tesla, Nemo etc. sehe, holen die echt massiv auf.

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