Die Macht der "Sprache" - welche wollt ihr in einem Hörspiel (nicht) hören?

  • Angeregt durch die Diskussion im thread Mindnapping - eure Lieblingsfolgen und des Postings von @FreddyK:

    Quote

    Ich finde, es sollte einem auch bewusst sein, dass heutzutage jeder sehr schnell mal "Scheiße", "Kacke" usw. sagt. Ich finde es in Hörspielen vollkommen in Ordnung, sofern(!) es im natürlichen Sprachfluss erfolgt. Bei Synchros wirken solche Wörter oft wie Fremdkörper, weil da meist etwas gestochener gesprochen wird. Wir haben ja in "Mord in Serie" auch schon Begriffe wie "Fuck", "Fotze", "Scheiße", "Arschloch", "Bitch", usw., wenn es zum realen natürlichen Sprechfluss der Figur passt. Nicht gehäuft, nur sporadisch. Aber dadurch wirken Dialoge in modernen Hörspielen, die zudem in heutiger Zeit spielen, einfach mehr "aus dem Leben gegriffen". In Jugendhörspielen versuchen wir das natürlich zu vermeiden, wobei auch hier mal kleinere Kraftwörter gefallen sind, wenn Gangster sich anmaulen. Von Lehrer/innen und Kindergartenbetreuern/innen aber als unbedenklich zuvor freigegeben.

    stelle ich mal die Frage in die Talkrunde, welche "Sprache" ihr denn gerne hört? Habt ihr hier eine Idealvorstellung und wenn JA wie sieht diese aus? Verzichtet ihr wie Alexander auf bestimmte Hörspiele bzw. Serien/Reihen wenn euch die verwendete Sprache und/oder Ausdrucksweise nicht gefällt? Wie wichtig ist euch Ausdrucksweise und Sprache in einem Hörspiel?

  • Solange der Gebrauch von Fäkalsprache sich im normalen Rahmen befindet (also etwa so, wie ich sie auch benutze) habe ich da kein Problem mit. Ich gehöre aber auch zu denen, die sich Hörspiele mit auffälliger und häufiger (sic!) Fäkalsprache nicht anhören. (Das ist z.B. der Grund, warum ich mir nie Caine angehört habe.) Diese Sprache mag an einigen Stellen realistisch sein, das heist aber nicht, dass ich mir sowas gerne anhöre. Mich stößt so eine Sprache einfach ab.
    nebenbei: "Bitch" gehört bei Leuten in Deutschland zu einem natürlichen Sprachfluss? #eek# #spassbremse#

    Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.

  • Ich fand ja gerade in Mord in serie 7 - das Netzwerk die versucht Hippe/Jugendliche Sprache extremst daneben und zum fremdschämen.

    Ausdrücke und Fäkalsprache mag ich eigentlich nicht (ich bin tatsächlich im realen Leben jemand der auf political correctness achtet).
    Große Ausnahme Caine Hörspiele, die feiere ich ab. Ich weiß nicht warum.

    Traditionen sind wie Teller


    da um zergebrochen zu werden

  • Für mich ist ein Hörspiel, das auf die sogenannte Fäkalsprache nicht verzichten kann weil es sonst "Wirklichkeitsfremd" ist, hat mich überhaupt keinen Wert!

    Ich kann dieses auch nur für mich selber so beantworten - jeder denkt natürlich anders.

    Warum hören wir Hörspiele? Weil wir hin und wieder mal aus der sogenannten Realität flüchten und für wenige Minuten ein Superheld sein wollen. Oder wie ist es mit
    einem Zauberer, einem Prinz? Oder wir bekämpfen Monster, Kriminelle, Aliens...
    ...und genau dort trennt sich auch die Spreu vom Weizen!
    Gute Hörspiele benötigen nicht unsere Realität sondern erfinden sie für uns neu :)

    Waren die alten John Sinclair Sachen überhaupt richtig gruselig? Jan Tenner war richtig spacig? Die drei Fragezeichen hatten so richtige reale Detektivfälle?
    Trotzdem haben diese Hörspiele bis in die heutige Zeit ihre Daseinsberechtigung.
    Es wird bemängelt, daß der Hörspielumsatz immer weiter zurück geht, aber wovon sollen die Menschen träumen wenn das Hörspiel von heute
    die Bilder mit Gewalt ins Gehirn hämmert??? Das können die Menschen auch einfacher und billiger haben ;)

    Fäkalhörspiele, wenn ich sie mal so nennen darf, sind hoffentlich nur eine momentane Modewelle wie seinerzeit Arthur Miller oder Charles Bukowsky - hoffentlich...

    Edited 3 times, last by Alexander (August 28, 2014 at 1:01 AM).

  • Ey, Alda - ischwör... schgeh' kaputt wenn da Style nisch im Flow is, biatch...

    Äh - was ich damit eigentlich sagen wollte, ist so etwas wie: "Die Sprache des Hörspiels sollte den agierenden Personen, ihrer Zeit und ihrem Umfeld angemessen sein, weil glaubwürdig."

    Amadeus, hier Wolferl und so, spielt z.B. im 18. Jahrhundert. Wenn da einer daher ginge und sagte: "Okay, wird gemacht!", dann wäre das nicht glaubwürdig. Das Wort "okay" gab's damals nämlich noch gar nicht. Da muss dann schon ein "Sehr wohl" herhalten, oder ein simples "gut".

    "Hanni und Nanni" im "Oh my god! Coooool!"-Slang einer P. Hilton wären auch deplatziert. Wenn's zum Setting passt und zur Rolle, dann gerne. Der "Kumpel" ausm Ruhrpott würde auch nicht unbedingt so etwas sagen, wie: "Gehabt Euch denn wohl, Eure Durchlaucht... darf ich Euch noch zum Portal geleiten?", sondern eher etwas wie "Wennze jetzt nich 'n bisschen plötzlich austesten tust, wo die Maurer das Loch inne Wand gelassen haben, klopp ich dir'n Kavenzmann umme Ohr'n, bisse anfängst zu lachen, woll?! Watt kuckze jetzt wie 'ne umme Tanne? Stehst da, wie mit'm appen Arm..."

    Es muss halt passen und angemessen sein, finde ich. Man darf's aber auch nicht übertreiben. Denn ansonsten greift das Sprichwort vom ollen Herrn Geheimrat: "Man merkt die Absicht und man ist verstimmt."

    So wie ich heute Abend. "Die Bachelorette", Anna, hat tatsächlich Tim den Laufpass gegeben... und Marvin die Rose! Ooouuuh, Mann, Mann, Mann... *facepalm*...


    Na ja... Wo die Liebe halt so hinfällt, ne?

  • Generell habe ich kein Problem damit. Es ist nun mal halt so, dass heutzutage die meisten Leute sich in gewissen Situationen mehr oder weniger gewollt solcher Ausdrücke bedienen. Daher habe ich auch kein Problem damit, wenn Charaktere in Hörspielen dies auch tun. Peinlich wird's nur, wenn's unangebracht und gezwungen wirkt, nur um irgendwie 'cool' zu sein. Eigentlich paraphrasiere ich nur das, was Ascan gerade schrieb...

    Ich rede hier übrigens über "Erwachsenen-Hörspiele". Bei Jugendhörspielen sehe ich die Sache anders. Da sind bei den späteren TKKG und ??? Folgen Ausdrücke dabei, die für meinen Geschmack nicht Zielgruppengerecht sind. "Du verdammter Hurensohn" gehört nicht in eine ??? Folge. Das ist jetzt vielleicht hypokritisch, weil ~70% der Hörer erwachsen sind, und der (jugendliche) Rest wohl schlimmere Ausdrücke kennt und benutzt, aber es passt einfach nicht ins Gesamtbild der Serie(n).

  • Ganz klar, ich sehe das so wie Ascan - es muss ins Konzept passen.
    Von vornherein habe ich kein Problem mit Fäkal- oder gestelzter Sprache, so lange es den Fluss des Hörspiels nicht stört. Sätze wie "Ey, watt willst du denn, du Penner?" passen eben nicht in Pater Brown oder Amadeus, in den modernen Sinclairs und Co. haben sie aber sehr wohl ihre Berechtigung. So lange es zur Stimmung des Hörspiels, zur Erzählzeit und auch zu den Charakteren passt (Man stelle sich vor, Faith würde permanent Kant zitieren...), darf gerne alles gehen. Das schließt zwar nicht aus, dass das Hörspiel am Ende doch nicht gefällt, aber dieses Risiko gibt es ja immer und aus verschiedensten Gründen, nicht nur weil dreimal "Fuck" fiel. "Berlin Tag und Nacht" brauche ich dennoch nicht als Hörspiel ;) ...

  • Ascan hat meine Meinung wunderbar auf den Punkt gebracht. Für mich ist jede Sprache in einem Hörspiel möglich, so lange sie wirklich zur Geschichte passt und auch die eigentlichen Handlung vorantreibt. Fäkalausdrücke einzig und alleine nur um "aufzufallen" und zu "schockieren", dabei jedoch für die eigentliche Geschichte keinen Wert hat, brauche ich nicht. In diesem Zusammenhang möchte ich 2 weitere threads, die mit der Sprache im weitesten Sinne im Zusammenhang stehen erinnern. Im thread Eure Meinung zu "Lokalkolorit" im Hörspiel habe ich geschrieben, dass es mich sehr stört, wenn man bei der jeweiligen Auswahl der Ausdrücke nicht auf das jeweilige Land, in dem die Geschichte spielt, Rücksicht nimmt. Wenn ich im "Das Mal", die Geschichte spielt im tiefsten niederösterreichischen Waldviertel höre, wie Einheimische Brötchen statt Semmeln kaufen, dann tut mir das im Ohr weh und reißt mich aus meiner Geschichte, die gerade im Kopf abläuft heraus. Ebenso störend ist es wenn ein Name in einem Hörspiel mehrfach unterschiedlich ausgesprochen wird. Dazu haben wir hier auch einen thread: Aussprache in Hsp und Lesungen

    Wie schon Dagmar in einem anderen thread in etwa gemeint hat, ist die Sprache für das Hörspiel ein ausgesprochen wichtiges Stilmittel. Daher finde ich, dass jede Form der Sprache einsetzbar ist, so lange sie zur Geschichte passt und hilft, das Kopfkino in Gang zu halten. Hier können kleine unpassende "Abweichungen" bereits große negative Folgen haben.https://www.hoerspieltalk.de/index.php/Thre…orit#post163439

  • Ascans Beschreibung (bis auf den Ausrutscher mit der Bitchelorette) schließe ich mich an. Was mir spontan einfällt und ich nicht in einem Hörspiel hören möchte, hat Tobbe ganz lustig beschrieben

    (...) Pseudo-Pupertären Sexszenen (...) nerven auf die Dauer (...)

    Wie es anders geht hat Patrick mit Folge Sechs (Dopamin) seiner MindNapping Reihe eindrucksvoll bewiesen.

  • Quote

    Wie es anders geht hat Patrick mit Folge Sechs (Dopamin) seiner MindNapping Reihe eindrucksvoll bewiesen.

    Wenn einem pubertäre Sprüche nicht gefallen, dann kann ich das verstehen. Ich brauche dies auch nicht allzu oft. Allerdings ist Faith unter anderem eine Serie über Teenager und gerade hier passt die Sprache dann letztendlich doch sehr gut zum Konzept der Serie, zu den Figuren, deren Alter und zu den Geschichten. Von daher kann man Faith nicht mit Dopamin vergleichen. Die Serie Faith hat seinen eigenen Sprachstil, den ich bis auf wenige Ausnahmen als sehr passend für das Konzept empfinde, wie auch Dopamin seine eigene Sprache und Ausdrucksweise, passend zur Geschichte aufweist. Würde man beides tauschen, also würde in der Jugend-Horror-Actionserie Faith die Sprachweise von Dompanin eingesetzt werden, wäre es genau so unpassend wie umgekehrt, würde Dopmain mit den manchmal pupertären Ausdrücken von Faith daher kommen. Daher haben beide, R&B und AUDIONARCHIE, gezeigt, wie man Sprache passend zur Geschichte verwenden kann. Genau dass hat Ascan in seinem Posting versucht zu erklären. Und genau diese Ansicht teile ich auch. Dass einem die Ausdrucksweise der Serie Faith (Tobbe_, daneel) oder Audionarchie (Alexander) nicht gefällt und man deshalb ein Hörspiel oder eine Reihe/Serie nicht kaufen möchte, ist legitim. Dass sie unpassend ist, sehe ich jedoch nicht so. Ich finde, die passt in beiden Fällen gut bis sehr gut!

  • Ascans Beschreibung (bis auf den Ausrutscher mit der Bitchelorette) schließe ich mich an.

    Da möchte ich aber gerne mal eben und schnell was zu sagen:

    Anna Christiana Hofbauer ist wirklich eine sehr hübsche, junge und talentierte Frau, (Schauspielerin, Off- und Synchronsprecherin, Model, Musicaldarstellerin usw. usf. Ich meine, sie auch kürzlich in einem Radiohörspiel gehört zu haben.) Und von ihren schauspielerischen Qualitäten im Bereich "scripted reality" konnte man sich jetzt auch überzeugen, in den letzten paar Wochen, während "Die Bachelorette" lief.

    Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Und wenn's im Drehbuch steht, steht's im Drehbuch.

    Aber ich bin (gemeinsam mit ihren Eltern) der Auffassung, dass Tim Niesel der Richtige für sie gewesen wäre. Nicht nur vom Optischen her. Er hat ihr zudem Sicherheit geboten, Stabilität. Vielleicht hat sie das eingeschüchtert, vielleicht stand's auch wirklich nur im Script. - Marvin ist sicher ein sympathischer, junger Mann, kam aber (evtl. auf Regieanweisung) sehr unsicher und wackelig rüber.

    Na ja. - Letzten Endes, finde ich, hat Tim sich nicht zum "Vollhorst" gemacht. Er hat alles richtig gemacht. Es hat halt nicht sollen sein. Macht aber nix. "La donna è mobile", Tim. ^^ Sonst wäre sie ja ein Mann, wenn's anders wäre. Damit muss man(n) zurechtkommen.

    Und wegen der Fäkalsprache: Ob ich nun in jedem Hörspiel dauernd und ständig "Fuck" und "Motherfucker" hören muss, nö. Manche dieser bildungsbürgerlichen Ausdrücke gehen einem schon ziemlich auf den Zeiger. Das muss ja nicht sein.

  • Ich denke auch, dass die Sprache zur Zeit und zum Umfeld des jeweiligen Hörspiels passen sollte. Kraftausdrücke der gröberen Art bevorzuge ich allerdings dennoch in sparsamer Dosierung - zuviel davon dämpft meine Begeisterung für ein Hörspiel sicherlich (dann bin ich vermutlich einfach nicht die Zielgruppe - genausowenig wie bei Erkan-und-Stefan-Sprechweisen). Ansonsten schliesse ich mich Ascans Meinung ebenfalls an.
    Naja, fast...

    Anna Christiana Hofbauer ist wirklich eine sehr hübsche, junge und talentierte Frau, (...)
    Aber ich bin (gemeinsam mit ihren Eltern) der Auffassung, dass Tim Niesel der Richtige für sie gewesen wäre. Nicht nur vom Optischen her.


    Also das war jetzt eine Enttäuschung - da googele ich erwartungsfroh nach jemandem, der optisch zu einer "sehr hübschen jungen Frau" passen soll, und dann das der. Immerhin waren in der Bachelorette-Bildergalerie, die ich gefunden habe, auch ein paar ansehnlichere Typen dabei. Wie Du schon schriebst - es ist Geschmackssache, aber ich hätte den wohl schon in der Vorrunde (falls es die gibt) aussortiert.

  • Ich denke nicht das man den übermäßigen Auswurf von Fäkalsprache damit legitimieren darf/kann/sollte (sucht euch das passende raus!). In guten Serien im TV passiert das auch nicht, auch wenn es "draußen auf der Straße" so ist. Ich finde das die Vorbildfunktion nicht vergessen werden darf. Weder mag ich Filme, noch Hörspiele, die das als "coolen Stil" einsetzen. Das ist einfach nur ohne Niveau und einfallslos. Vielleicht auch, weil die Macher selber kein gutes Deutsch können?! :wacko:

  • Nachdem ich in jüngster Vergangenheit vermehrt John Sinclair un dsehr viel TKKG gehört habe,bin ich heute bei ner Handvoll Tapes der drei ??? hängengeblieben beim Brennholz stapeln im Carport.

    Ich muss gestehen,dass mich Justus´ gestelztes Gelaber regelrecht aggressiv gemacht hat !

    Si tacuisses, philosophus manisses

  • Keine Frage: In Kinder- und Jugendhörspielen haben Flüche und Kraftausdrücke nichts verloren. Schließlich gibt es hier - wie Detlef schon sagte - eine Vorbildwirkung.

    Was Hörspiele für Erwachsene angeht, habe ich nichts gegen Flüche oder Fäkalsprache, so lange es zur Situation passt und nicht aufgesetzt wird. Außerdem fällt die Vorbildwirkung hier auch weg, schließlich muss jeder Erwachsene schon selbst wissen, wie er reden möchte.

  • Was Hörspiele für Erwachsene angeht, habe ich nichts gegen Flüche oder Fäkalsprache, so lange es zur Situation passt und nicht aufgesetzt wird. Außerdem fällt die Vorbildwirkung hier auch weg, schließlich muss jeder Erwachsene schon selbst wissen, wie er reden möchte.

    Aber auch hier gilt, das es mehr Leute geben dürfte, die eine "saubere" Sprache schöner finden, als den Einsatz von Kraftausdrücken. Das heißt natürlich nicht, das die Dialoge mit "Das war jetzt aber Böse" u. a. verharmlost werden müssen. Die gute Dosierung macht es! Da gebe ich gern Recht !

  • Zitat von Dr. Armitage: „Was Hörspiele für Erwachsene angeht, habe ich nichts gegen Flüche oder Fäkalsprache, so lange es zur Situation passt und nicht aufgesetzt wird. Außerdem fällt die Vorbildwirkung hier auch weg, schließlich muss jeder…

    Da gebe ich dir recht. Eine kleine Ergänzung hätte ich noch dazu: Es kommt darauf an, ob es passend ist, das stimmt. Das gilt auch für die "schönere Sprache". Wenn Figur A Figur B im Hörspiel ermorden möchte, dann wird Figur A das (sofern sie überhaupt noch dazu kommt) wohl kaum mit einem "Das ist jetzt aber gemein von dir!", sonder eher mit einem "Du Dreckschwein!!" kommentieren.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!