Troll, auf Eins Live
Lichtgestalt, ich glaub ARD Mediatheke
Euer letztes gehörtes Radiohörspiel…
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Markus G. -
January 14, 2014 at 9:32 AM
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Ich probier mich mal am Der zweite Schlaf. Hör ma mal ob es wirklich so gut ist, wie man hört und liest

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Die ersten 20 Minuten waren sehr interessant und haben mir gefallen. Ein bisserl Ivanhoe Flair, ein bisserl Im Namen der Rose

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So, nun habe ich heute doch noch einen weiteren Anlauf gestartet. Diesmal komplett, an einem Tag. Hat sich gelohnt, denn insgesamt eine hörenswerte Produktion und zusammenhängend hat es auch einfach mehr Spaß gemacht.
Alles spielt in einer Zeit, nach der großen Apokalypse. Die Menschheit wurde in eine dem Mittelalter ähnlichen Zeit zurückgeworfen, dominiert und gelenkt von der Kirche. Technik ist Teufelswerk.
Bei der Gemeinschaftsproduktion vom hr und dem Hörverlag werden vielen bekannten Stimmen aufgefahren. Sound und Musik passen sehr gut.
In der Radiofassung gibt es am Ende einer jeder Folge noch ein zusätzliches Statement zum Thema Umwelt, das einem allerdings auch immer ein wenig aus dem Hörspiel rausholt. Man hätte hier besser eine extra Spezialfolge geschnürt.Die Geschichte dreht sich in erster Linie darum, wie Priester Christopher Fairfax versucht den Tod einen Dorfpfarrers in dem entlegenes Nest in der Provinz Wessex zu klären. Dabei kommt er der Vergangenheit, vor der Apokalypse, immer weiter auf den Spuren.
Von der Thematik finde ich die Geschichte genial und vorstellbar. Allein der Gedanke, dass eine Zivilisation wieder zeitlich zurückfällt, löst in mir eine Gänsehaut aus.
Das Thema regt wirklich zum Nachdenken an und trotz der teilweise entschleunigten Erzählweise, ein starkes Radiohörspiel. -
Ich habe nun 3 Folgen hinter mir. Ich finde die kurzen Laufzeiten sehr angenehm zum Hören. Eine sehr interessante Mischung und sehr aktuell. Gefällt mir bisher sehr gut, daher habe ich es schon mal in meine Ohrcast Top 25 aufgenommen. Ob es wirklich in die Top 10 schafft, wird sich noch zeigen. Aktuell bin ich sehr angetan und werde wohl immer eine Folge pro Tag hören.
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Aktuell habe ich 5 Folgen hinter mir. Ja, gefällt. Aber irgendwann sollte doch ein wenig was Handfestes kommen.
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Was meinst du genau mit handfest? Ich habe die Folgen nicht genau im Kopf, wann was passiert...
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Vielleicht liegt es daran, dass ich nur jeden Tag einen Teil höre. Aber ich habe doch den Eindruck, dass es ein wenig dahin plätschert, wenngleich natürlich das Thema und die Idee genial und sehr motivierend zum Hören ist. Aber es tut sich im Grunde außer eine Reihe von Andeutungen bis jetzt nicht sehr viel. Das ist ausreichend um weiter hören zu wollen. Und um es gut, sogar richtig gut zu finden. Aber ich erwarte mir schon noch etwas mehr für ein sehr gutes Hörspiel. Wird wohl noch passieren, wobei einige den Schluss ja suboptimal fanden.
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Ich kann dich beruhigen: die Story kommt noch richtig ins Rollen...

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@Markus G.: Ist mir aber auch ein bißchen so gegangen, vor allem als ich anfangs einzeln hören wollte. Richtig gezündet hat es erst in einem Rutsch. Ein paar Längen sind aber definitiv dabei.
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Berichte bitte wie Tödlicher Sand war. Das Geheimnis der englischen Silberschalen ist nach Keltengold mein Lieblings-WDR-Krimi.
Hat ein bißchen gedauert, aber nun bin ich endlich zum Hören gekommen. Hat mir gut gefallen, fast ein bißchen wie bei der Insel Krimi Serie.Über Kopfhörer macht es besonders Spaß, teilweise tolle Stereoeffekte und man bekommt durch die tosenden Wellen richtiges Inselfeeling.
Auf Sylt verschwindet eines Nachts plötzlich die Gattin eines bekannten Unfallchirurgen. Der Wachmeister vor Ort nimmt die Spur auf und findet schnell heraus, dass auch die erste Frau des Mediziners damals auf ähnliche Weise verschwunden ist. Natürlich gerät der Arzt auf Grund seiner vielen Geliebten sofort in Verdacht. Aber nicht nur er, sondern auch andere haben ein Motiv.
Das Tempo ist gemütlich, aber dennoch spannend umgesetzt. Die Sprecher wurden gut gewählt. Radiotypisch kommt der Krimi gut ohne Erzähler aus. Produziert wurde das Hörspiel vom WDR im Jahre 1978.
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Ich konnte es nicht lassen und habe mir auch „Tödlicher Sand“ angehört. Ein schöner WDR-Krimi mit einer ausgefeilten Kriminalgeschichte. Ich glaube ich habe dabei auch eine Frauenstimme entdeckt, die bei der Gruselserie „Das Ungeheuer aus der Tiefe“ mit gesprochen hat

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Ich glaube ich habe dabei auch eine Frauenstimme entdeckt, die bei der Gruselserie „Das Ungeheuer aus der Tiefe“ mit gesprochen hat
Wow, du hast ein gutes Gehör!
Ich habe gerade mal recherchiert und ja du hast richtig gehört. Es ist Susanne Beck, als „Heide“ im WDR Krimi und in der Gruselfolge als „Inge“. -
Klasse, dass Du recherchiert hast. Das hätte mir sonst keine Ruhe gelassen und ich hätte selbst gesucht bis ich was gefunden hätte

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Muttertier und Dreckige Engel bei 1 Live.
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Ich habe den zweiten Schlaf nun fertig gehört. Die Geschichte und das Hörspiel hatte was. Es war durchaus hörenswert und bot das eine oder andere, was ich durchaus als kreativ bezeichnen würde, angefangen vom „Namen Der zweite Schlaf“, über die Besetzung zweier Frauen in Männerrollen bis hin zum Einsatz von realen Beiträgen aus der Wissenschaft. Die Grundidee der Geschichte fand ich genial. Aber je länger das Hörspiel dauerte um so mehr verlor es ein wenig an Reiz. Und so war das Ende dann leider kein Highlight, wenngleich ich damit leben kann. Ein schönes Hörerlebnis mit Pluspunkten aber auch manches dass ich eher als träge empfand.
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Das Djatlow-Massaker Sehr gute Geschichte, aber „anstrengend“ vertont.
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Ich habe gestern "Septembergewitter" von Friedo Lampe gehört. Produziert 1951.
Hier eine gute Inhaltsangabe von hoespieltipps.net:
Septembergewitter beginnt und endet mit einer Ballonfahrt von Osnabrück nach Dänemark, die gleichsam optisch rahmende Funktion hat, denn durch ein langes Fernrohr schaut man vom Ballon aus hinunter auf eine kleine Stadt. Nacheinander öffnet der Erzähler die einzelnen Häuser und legt das düstere Geschehen bloß, das sich an diesem Septembernachmittag allmählich vollzieht unter dem Einfluß eines heraufziehenden Gewitters: Ein unglücklich verliebter Organist hat seine Geliebte ermordet, deren Verlobter, ein Leutnant, hegt Selbstmordgedanken, eine Frau kann ihren toten Mann nicht vergessen, die erste Liebe eines jungen Paares zerbricht, ein Muttersöhnchen wird nach einer Mutprobe in eine jugendliche Bande aufgenommen, zwei kleine Mädchen malen ihrem Drachen ein Lach-Wein-Gesicht und fürchten sich davor, daß ihnen "Drachen-Emil" die Schnur durchschneidet...
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Wer die alten Radiohörspiele mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
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„Schlafe, mein Kindchen“
https://www1.wdr.de/radio/wdr3/pro…tterin-100.htmlDer Anschein kann trügen. Ich fand das Hörspiel durchaus gelungen, manchmal war es mir etwas zu zerfahren und ich kannte mich nicht immer aus, wer wer ist.
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Ein toller Tipp von @Stollentroll

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