INFOS und NEWS von Marc Freund [@Marc Freund]

  • Der gute Marc Freund wird beim 50. Jahres Event von Sinclair dabei sein und lässt schon jetzt mal alle grüßen :)

      

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    Ein Beitrag geteilt von John Sinclair Offiziell (@geisterjaeger_john_sinclair)

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Lieber Marc Freund !

    Du gehörst ja mittlerweile zu den arrivierten und bekannten Autoren in der Hörspielwelt, bist bei Sinclair ebenso zuhause wie bei Bedfort, Küstenkrimi oder Van Dusen und arbeitest mit sehr vielen Labeln und Verlagen zusammen.

    Wie sieht 2024 Deine Arbeitswoche aus? Wie viele Stunden pro Tag bist Du beruflich im Einsatz? Und was gehört alles dazu? Ich nehme an, dass es neben dem eigentlichen Schreiben am Computer auch noch so einige andere Tätigkeiten gibt. Was denn alles? Wie viel Zeit investierst Du in Deine Romane? Wie viel in Hörspielskripten? 50 : 50?

    Welche Hörspielserien wirst Du 2024 „bedienen“?

    Hier tummeln sich mittlerweile viele Fans Deiner Van Dusen Geschichten für Holysoft. Gibt es hier etwas Spezielles zu berichtigen? Trotzdem in dieser Serie alles anders zu sein scheint als bei den Klassikern, orientierst Du Dich trotzdem ab und an mal an diesen?

    Wird es auch eine neue Serie von Dir geben?
    Wird es 2024 auch einen oder mehrere Romane von Dir geben?

    Ich wünsche Dir einen schönen Start ins neue Jahr, alles Gute für 2024 und würde mich sehr freuen Dich trotz Deiner sicherlichen vielen Arbeit ab und an auch hier zu lesen #winkewinke#

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Hallo Markus,

    vielen Dank für das Interesse.

    Da ich das Schreiben seit 2017 zu meinem Beruf gemacht habe, verbringe ich die meiste Zeit meines Tages am Schreibtisch. Am liebsten bin ich da natürlich kreativ tätig und schreibe neue Texte. Darüber hinaus versuche ich, meine Buchhaltung in Ordnung zu halten, bearbeite E-Mails, schreibe Exposés, zweite Fassungen, Klappentexte und anderes. Hin und wieder stehen Lesungen auf dem Programm. Zudem lese ich auch in den Foren mit und versuche, generell viel zu lesen, um mich auch immer wieder neu zu inspirieren. In Stunden lässt sich das Ganze nur schwer ausdrücken. Nur soviel: Es sind wahrscheinlich zu viele. :S

    Es freut mich sehr, dass der Holysoft Van Dusen überwiegend positiv aufgenommen wird. Die Arbeit daran ist sehr inspirierend und macht Freude. Ich bin sehr zufrieden mit der Umsetzung meiner Geschichten, insbesondere mit der Leistung der beiden Hauptsprecher. Da wird auf jeden Fall noch Vieles passieren. Den Fans dieser Serie sage ich an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank! :thumbup:

    Auch in 2024 wird es viele Hörspiele, aber auch Romane aus meiner Feder geben, denn die beiden Buchreihen im Klarant-Verlag gehen auf jeden Fall auch weiter. Es bleibt also in jeder Hinsicht auch weiterhin hoffentlich spannend.

  • Lieber Marc Freund Vielen Dank für Deine rasche Antwort! Schön, dass Du trotz Deiner vielen Arbeit immer noch Zeit findest hier mitzulesen und auf Fragen antwortest #top##danke#

    Ich freue mich auf neue Folgen von Van Dusen und kann Dir voll recht geben, die Sprecher und Sprecherinnen machen einen großartigen Job und machen die Figuren lebendig! Alles Gute für 2024!

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Wie schön 🤩

    John Sinclair Offiziell auf Instagram: "Es wird mal wieder Zeit, ein paar Fragen an unsere Sinclair-Autor*innen zu richten.⁣ ⁣ Diesmal ist Autor Marc Freund an Reihe und beantwortet drei Fragen zu seiner Tätigkeit als Schriftsteller und zu seinem Bezug…
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    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Teil 2 der Fragen an Sinclair-Autor Marc Freund:

    John Sinclair Offiziell auf Instagram: "Weiter geht es mit unseren 3 Fragen an Marc Freund!⁣ ⁣ Im zweiten Teil des Interviews verrät uns Marc, welche Mittel er nutzt, um in seinen Erzählungen Gruselstimmungen oder Horroratmosphären zu erzeugen.⁣⁣ ⁣⁣…
    8 likes, 0 comments - geisterjaeger_john_sinclair am June 6, 2024: "Weiter geht es mit unseren 3 Fragen an Marc Freund! Im zweiten Teil des Interviews verrät…
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    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Lieber Marc Freund !

    Prosit Neujahr 🥂🍾🍀

    Wie startest Du aktuell ins neue Jahr? Urlaub, faulenzen oder sitzt Du schon wieder täglich am Schreibtisch und schreibst?

    Worauf dürfen wir uns 2025 von Dir freuen? Ich hatte den Eindruck, dass 2024 sehr produktiv war. Würdest Du dem zustimmen? Wie war Dein Eindruck von 2024 bezogen auf Deine Arbeit? Erfolgreich?

    Welche Projekte von Dir werden 2025 veröffentlicht? Bist Du aktuell mehr in der Literatur oder im Hörspielbereich aktiv?

    Ich bin aktuell ein großer Fan Deines Holys Van Dusens. Schreibst Du derzeit daran? Oder hast Du diese Arbeit bereits abgeschlossen? Hast Du für Van Dusen eigentlich ein Ende im Kopf? Bist Du für die demnächst parallelen Van Dusen Serien auch verantwortlich?

    Wie sieht es eigentlich mit John Sinclair aus? Bist Du da auch involviert?

    Du hast ja im Laufe Deiner Karriere eine Vielzahl an VÖs gemacht. Was waren denn Deine Projekte auf die Du besonders stolz sind? Hast Du „Liebkinder“ und „Stiefkinder“?

    Heuer bist Du demnächst 15 Jahre Hörspieltalker. #juhu# und #danke##knie# Was sind Deine Eindrücke vom Hörspieltalk? Was würdest Du vermissen, wenn es den Talk nicht mehr gäbe? Was würdest Du gerne verändern?

    Vielen lieben Dank für Deine Antworten und für die Zeit, die Du Dir nimmst! Wir wünschen Dir ein gesundes, produktives und rund um schönes Jahr 2025 🙏✊🤩🤝🍀

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Vielen lieben Dank für das Interesse!

    So wie das alte Jahr aufhörte, hat das neue begonnen. Ich sitze bereits wieder am Schreibtisch und fabriziere neue Geschichten.

    Mit meiner Produktivität in 2024 bin ich durchaus zufrieden. Es sind wieder viele neue Hörspielskripte und auch Romane entstanden. Im Einzelnen wäre es jetzt zu viel, das alles aufzuzählen, einiges davon ist auch noch gar nicht spruchreif, weswegen man mir verzeihen möge, dass ich an dieser Stelle ein wenig den Mantel des Schweigens darüber decke. ;)

    In 2025 wird sicher kein Monat vergehen, in dem nicht etwas von mir erscheint. Überwiegend werden es Hörspiele sein, aber auch meine beiden Buchreihen (Ostfrieslandkrimis) werden weiter von mir gefüttert werden. Auch bei John Sinclair bin ich nach wie vor als Autor im Boot, auch wenn ich es leider nur sporadisch schaffe, mal ein Heft beizusteuern. Dennoch habe ich es inzwischen auch in dieser Reihe auf über 25 Romane gebracht. Kein Vergleich zu anderen, aber immerhin. ;)

    Es freut mich, dass Van Dusen (Holysoft) nach wie vor gefällt. Auch dort bin ich weiter aktiv und werde auch bei den kommenden Reihen Fälle beisteuern. Ein ganz konkretes Ende für die Hauptserie habe ich noch nicht im Kopf, allerdings wird es innerhalb dieser schon noch die eine oder andere Überraschung geben. Seid gespannt!

    Bei ca. 360 Hörspielskripten und schätzungsweise 70 Romanen fällt es schwer, Lieblinge etc. zu bestimmen. Ich kann daher leider nur mit der etwas abgegriffenen Phrase dienen, dass mir immer die Arbeit am liebsten ist, mit der ich mich gerade beschäftige.

    Was den Hörspieltalk angeht, so möchte ich die tägliche Routine nicht missen, hier mitzulesen. Leider erlaubt es meine Zeit nicht, mich mehr in die verschiedenen Diskussionen einzubringen, auch wenn es manchmal in den Fingern juckt. Lesend habt ihr mich aber in jedem Fall auch weiter an Bord.

    Ich wünsche allen Hörspieltalkern ein gesundes und glückliches neues Jahr 2025! :thumbup:

  • Puh, 360 Skripte. Marc Freund Das ist eine Hausnummer! Auf der anderen Seite machst du es natürlich als Vollzeitjob und und da müssen die Brötchen schon verdient werden. Wahnsinn! Da komme ich nicht einmal im Ansatz ran. Ich glaube, selbst wenn ich Vollzeit schreiben würde, kann ich mir diesen Output kaum vorstellen. =O:thumbup:

    Aber als reiner Hörer kommt es mir immer gar nicht so viel vor, denn alles kann selbst ich nicht hören. Jedoch steht der Name "Marc Freund" bei mir grundsätzlich für Qualität und Unterhaltung, die ich auch 2025 nicht missen möchte. Danke für die vielen Stunden der Unterhaltung und tollen Geschichten. :saint:

  • Marc Freund schreibt ja seit 2008, aber auch da sind "360 Hörspielskripten und schätzungsweise 70 Romanen" natürlich eine gewaltige Hausnummer.

    “Life can't just be about solving one miserable problem after another, that can't be the only thing, they need to be things that inspire you and that make you glad to wake up in the morning and be part of humanity”

  • Lieber Marc!

    Vielen Dank für Deine rasche und ausführliche Antwort. Es ist schon eine Freude und Ehre ein solches „Autorenschwergewicht“ hier an Bord haben zu dürfen, der auch Rede und Antwort steht. #danke# Deine bisherige Skriptanzahl und Romananzahl ist enorm und man kann nur applaudieren. Aber ich möchte Dir besonders dafür gratulieren, dass sie stets eine hohe Qualität aufweist. Auch wenn die Geschichten ab und an konstruiert erscheinen, so sind sie immer unterhaltsam und die Figuren agieren nicht übertrieben. Oftmals haben die Personen wirklich Charme und das Miteinander sowie die Dialoge sind gelungen. Ich freue mich auf alles was 2025 von Dir erscheinen wird 🤩👋

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Mich würde mal interessieren, wie sich bei dir die herangehensweise an Serien unterscheidet, welche zwar "dieselben" Protagonisten haben, aber in unterschiedlichen Serien bei verschiedenen Labels erscheinen. Ich denke da z.B. an die vielen Holmes Serien, für die du schreibst: Sherlock Holmes - Die neuen Fälle, Sherlock Holmes Legends Untold, Sherlock Holmes & Co., Sherlock Holmes - Sonderermittler der Krone. Muss man da etwas besonderes beachten, oder wäre es letzendlich prinzipiell "egal", in welcher Serie ein Holmes von dir veröffentlich wird - insofern es sich natürlich um einen klassischen Einzelfall handelt? Unterscheidet sich die Figur hinsichtlich ihres Charakters in den unterschiedlichen Serien? Gibt es da etwas besonderes zu beachten?

    Letztere Frage wäre auch in Bezug auf Van Dusen spannend, da es sich ja bei den Serien für die du schreibst um dieselbe Figur in unterschiedlichen Zeiten/Setting und bei unterschiedlichen Labels (Maritim & Holysoft) handelt. Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass Holys Van Dusen damals noch als "Radikale Neuinterpretation" beworben wurde und sich mit dem Aufkommen neuer Informationen immer mehr herausstellt, dass es sich bei der kommenden Van Dusen Legends Variante nicht nur um eine Vorgeschichte zu der Neuzeitlichen Van Dusen Reihe handelt, sondern diese auch als Fortsetzung der Koser-Serie angesehen werden kann, in welcher Zeitlinie eben auch die "Neuen Fälle" von Maritim spielen und es sich folglich - trotz drei verschiedener Produktionsschmieden - scheinbar um ein und dieselbe Zeitlinie handelt.

    Unser Van Dusen ist natürlich eine eigene Variante und es lässt sich für den Fan dennoch einfach so einsortieren wie er es für richtig hält.

    Aber zeitlich gesehen startet unsere Van Dusen Legends mit dem Untergang der Titanic und dem Tod von Van Dusen

    Bei Van Dusen wäre im übrigen noch herauszuheben, dass du mit 90 Werken der Autor mit den meisten Van Dusen Geschichten bist (Holysoft zählt in der Werksliste 61 Manuskripte, bei den neuen Fällen sind es 29 veröffentlichte Hörspiele). Koser schrieb insgesamt 80 Folgen, Futrelle als geistiger Vater lediglich 52.

    Ich bin neulich auf die Geschichten von Dr. Cornelius Stahl von dir aufmerksam geworden und fand die sehr gut. Geht es da noch irgendwann weiter, vielleicht auch in Hörspielform?

  • Vielen Dank für eure Reaktionen.

    Danke insbesondere auch an Prince Adam für die sehr interessanten Fragen, die ich hier mal zu beantworten versuche.

    Vorausgeschickt sei die Bemerkung, dass es sich hier um meine persönliche Meinung und Herangehensweise handelt. Das mag von Autor zu Autor variieren.

    Bei Sherlock Holmes ist es für mich so, dass ich da ein relativ fest gefasstes Bild von Aussehen, Charakter und Verhaltensweise habe. Dieses ist für mich bei allen Serien und Reihen ziemlich gleich, fast wie eine Schablone, und ist einfach der fiktiven Person Sherlock Holmes und der Unmenge an bereits veröffentlichtem Material geschuldet. Da hat sich dieses Bild herauskristallisiert und ich versuche dann, einen Fall zu konzipieren, der auf dieses Bild passt. Dabei gibt es immer das Gespann Holmes/Watson, das für mich immer entsprechend der Doyle-Charaktere agieren sollte, sodass die Figuren weiter unverkennbar bleiben, egal, in welches Szenario ich die beiden stecke. Es geht aber auch anders herum: Ich entwickle eine Idee mit einem entsprechenden Krimi-Plot und schaue danach, auf welchen Ermittler/auf welche Serie oder Reihe diese Idee am besten passen könnte.

    Bei Van Dusen ist es etwas komplizierter, wenngleich die Herangehensweise ähnlich ist. Entscheidend ist für mich in erster Linie, was vom Auftraggeber gewünscht ist. Bevor ich zu den "Neuen Fällen" von Maritim/All Score Media kam, hatte ich mit der Figur "Van Dusen" keinerlei Berührungspunkte gehabt. Ich habe weder die Originalgeschichten von Futrelle gelesen, noch hatte ich bis dahin eines der Hörspiele von Michael Koser gehört. Asche auf mein Haupt. ;)

    Bevor ich mich also an die Arbeit machen durfte, habe ich das alles nachgeholt, um mich so gründlich wie möglich auf die bevorstehende Arbeit vorzubereiten. Ich erhielt für die erste Folge "Professor van Dusen im Spukhaus" - was für mich eine große Ehre war - das bereits vorliegende Exposé von Michael Koser, nach dem ich dann eine erste Skriptfassung schrieb. Danach folgten ein bis zwei Telefonate mit Michael Koser und ein paar Abstimmungen und Verbesserungen, die ich am Skript vornahm. Das war meine erste Arbeit zu "Van Dusen". Was danach kommen sollte, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt.

    Zur Herangehensweise: Bei den "Neuen Fällen" ist die Sache ziemlich klar. Diese sind eindeutig im "Koser-Universum" angesiedelt und werden in die bestehende Zeitlinie eingegliedert. Sie sollten gerne auch einen historischen Bezug haben, wobei ich immer betonen muss, dass ich sehr weit davon entfernt bin, ein Historiker zu sein, wie es der von mir sehr geschätzte Michael Koser war.

    Bei der Holysoft Serie war es so, dass von Anfang an klar war, dass die Fälle in der Jetztzeit spielen sollten und Hatch weiblich ist. Das sind die grundlegenden Unterschiede, aus denen sich jedoch viel ergibt, wie z. B. etwas modernere Verbrechen, vor allem aber auch die hin und wieder stattfindenden geschlechterspezifischen Kabbeleien zwischen Van Dusen und Hatch, die es bei den "Neuen Fällen" so nicht gibt. Insofern sind meine Ideen für die Holysoft-Serie anders. Hier gibt es auch eine Rahmenhandlung, die ich mal weniger, mal mehr vorantreibe. Van Dusen darf hier zwischendurch auch mal leicht schwächeln, ihm darf ein Missgeschick passieren. Die Hauptsache ist, dass sein Charakter dennoch erkennbar bleibt und sein Intellekt natürlich ebenso. Ich versuche immer, "besondere" Fälle zu schaffen, was hin und wieder dazu führt, dass sie dem einen oder anderen Hörer zu konstruiert vorkommen. Das nehme ich mir selbstverständlich zu Herzen und versuche, das bei kommenden Fällen zu berücksichtigen. Es ist halt immer ein wenig der berühmte Spagat, den man als Autor irgendwie hinbekommen muss.

    Ich weiß nicht, ob das die Frage vollumfänglich beantwortet. Es gibt aber vielleicht einen kleinen Einblick in meine Arbeit.

    Herzlichen Dank für die Erwähnung von Dr. Cornelius Stahl. Das war/ist eine Reihe, mit der ich ca. 2010 anfing, Geschichten zu schreiben. Dr. Stahl ist jemand, der durchaus Ähnlichkeiten mit dem Holysoft Van Dusen hat. Insofern waren das damals wertvolle Fingerübungen für mich. Ich möchte diese Zeit und diese Reihe auch nicht missen. Ich nehme mir immer wieder vor, die Reihe fortzusetzen, doch es fehlt mir leider die Zeit dazu. Einer Hörspielbearbeitung und Fortsetzung der Reihe würde ich mich nicht verschließen. Da müssten halt nur ein paar rechtliche Dinge mit allen Beteiligten geklärt werden.

  • Van Dusen - Die neuen Fälle (obwohl schon seit 2016 aktiv von mir gehört) avanciert aktuell zu meiner Lieblingssreihe. Allein der Wortwitz und sprachliches Feingefühl gekoppelt mit raffiniert verschachtelt wie gleichzeitig angenehm zu folgenden Episoden ist aktuell peak in dieser Sparte der Szene. An dieser Stelle einfach ein Dankeschön an Marc Freund

  • Ja, sehr interessant zu lesen. Ich finde das „Konstruiertsein“ mancher Fälle durchaus positiv, wenn sich dadurch spannende Konstellationen und Überraschungsmomente ergeben. Ich mag aber auch Kollege Fitzek ;)

    Wie sieht es eigentlich mit Edgar Wallace aus? Warst Du nicht ein glühender Fan und hast die Umsetzungen für den Hörplaneten geschrieben? Wirst Du bei den Wallace-Legends von HOLYSOFT Deine Finger im Spiel haben? Würde sich irgendwie anbieten.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Was Edgar Wallace angeht, habe ich vor einigen Jahren für den Hörplaneten insgesamt 8 Hörspiele geschrieben. Als sich die Möglichkeit bei Holysoft ergab, habe ich auch dort mit bisher 5 Skripten nachgelegt. Soweit ich weiß, sind sie für dieses Jahr angekündigt.

  • Wenn ich noch fragen darf, wie legst Du diesmal den Wallace an? Beim Hörplaneten warst Du gefühlt sehr nahe am Original.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

  • Beim "Rächer" habe ich mir einige Freiheiten erlaubt, die restlichen Skripte sind relativ dicht am Original, wobei ich mich jeweils bemüht habe, die Handlung etwas zu straffen, um nicht die Zähigkeit einiger Romanpassagen Einzug in die Hörspiele halten zu lassen. Es wird wieder einen bunten Mix aus Wallace-Klassikern (Die toten Augen von London, Die Bande des Schreckens) und bisher noch nicht so strapazierten Stoffen (Großfuß, Whiteface) geben.

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