Warum sind soviele Hoerspiele so schwer verdaulich?

  • Einige der Hoerspiele, die ich vor kurzem gehoert habe, waren so schwer zugaenglich und verwirrend, so dass ich mich gefragt habe, warum diese Hoerspiele so schwer verdaulich sein muessen. Von allen Eigenschaften eines Hoerspiels stoert mich eines am meisten. Das sind nicht schlechte Sprecher, oder eine langweilige Handlung (beides ist stoerend). Was mich am meisten stoert und ein Hoerspiel fuer mich abwertet, ist es wenn das Hoerspiel so schwer verstaendlich insziniert ist, das ich die Handlung nicht verstehe. Ganz im speziellen stoert es mich, wenn irgendwelche nicht bekannten und nicht eingefuehrten Charaktere anfangen Saetze zu sprechen und kein Mensch (ausser dem Regisseur oder Drehbuchschreiber) weiss, wer diese Person ist, was deren Rolle und Aufgabe ist. Wenn mit einmal drei oder vier verschiedene Personen minutenlang diskutieren und man ueberhauptmnicht weiss, wer die Personen sind, dann ist das fuer mich voellig nervig. Nicht nur werden die Charakter oft unzureichend eingefuehrt, manchmal werden dann die unbekannten Charaktere dann auch noch mit aehnlich klingenden Sprechern besetzt, so dass ich als Hoerer total verwirrt bin. X(

    Egal ob die Handlung an sich super ist und egal ob die Sprecher klasse sind, wenn ich die Handlung nach einmaligem oder maximal zweimaligen hoeren nicht verstehe, dann kriegt das Hoerspiel fuer mich eine 4- oder schlechter. Ich denke viele Regisseure, die sich wochenlang oder monatelang mit einer Handlung beschaeftigt haben, haben es schwer sich in die Hoerer hineinzuversetzen, die die Handlung nicht kennen und sie vergessen den Hoerer langsam und gemaechlich in die Handlung und die Charaktere einzufuehren. Stattdessen wird man mit Gewalt vom 10er ins kalte Wasser geschmissen und mit vielen verschiedenen durcheinander sprechenden Charakteren konfrontiert, die nicht eingefuehrt wurden und man muss das Hoerspiel mindestens dreimal hoeren, um die Charaktere alle einzuordnen und die Handlung zu verstehen. Vielleicht wird im Zuge der immer komplexeren Handlung von Hoerspielen einfach die Kunst des leichten heranfuehrens an den Hoerer vergessen. H.G. Francis war ein Kuenstler in diesem Bereich und viele Regisseure heutzutage haben diese Kunst verlernt oder denken vielleicht, dass das trivial ist und sie darauf verzichten. Es bedarf keines Erzaehlers dazu. Die Personen koennen leicht im Dialog eingefuehrt und die Rolle/der Beruf/oder die Funktion der Person erklaert werden. Das erleichtert den Einstieg in Hoerspiel ungemein. Erzaehler koennen auch gut helfen, muessen aber nicht sein.

    Ich will mal ein positives Beispiel nennen. Ich habe gerade die erste Amadeus Folge gehoert. Da werden alle Personen und deren Funktionen clever im Gespraech und durch den Ich-Erzaehler erlaeutert. So etwas macht ein Hoerspiel leicht verdaulich und es macht einfach Spass. Andere positive Beispiele sind Wallander, Neon Grusel, Larry Brent (alt und neu), eigentlich alles von H.G. Francis, Dr. Sonderberg, etc.

    Ich wollte eigentlich kein negatives Beispiel nennen, aber ich habe gerade Der Fluch gehoert. Waehrend die Sprecher gut sind und die Handlung an sich sehr interessant ist, werden nur zwei Personen ( der Autor und der weibliche Sheriff ) eingefuehrt. Ich habe selbst nach dreimaligem hoeren der ersten Folge immer noch nocht verstanden, wer die anderen Personen genau sind. Da sollte man dem Hoerer ein bisschen mehr helfen leichter in die Geschichte zu kommen. Mystery ist gut, aber bitte lasst uns uber die Handlung und die Hintergruende raetseln und nicht wer nun wer ist und was deren Funktion/Beruf ist.

    Ich plaediere nicht fuer triviale Hoerspiele, sondern moechte gerne komplexe Hoerspiele. Aber ich moechte vom Regisseur eine faire Chance bekommen, das Hoerspiel beim einmaligen Hoeren zu verstehen. Komplex muss nicht schwer verdaulich sein. Eine komplexe Geschichte kann leicht und clever erzaehtl werden und es ist "leicht verdaulich". Eine simple Geschichte kann auch "schwer verdaulich" erzaehlt werden. Also ich will keine Trivialhoerspiele. Ich moechte schon komplexe Hoerspiele aber leicht verdaulich erzaehlt.

    Wie seht ihr das? Oder bin ich einfach zu bloed um manche Hoerspiele zu verstehen?? #gruebel#

  • Interessantes Thema #applaus# Zunächst einmal kann ich mich sehr gut in Dein Dilemma hinein versetzen. Von "zu blöd sein", kann hier sicher nicht gesprochen werden. Grundsätzlich bin ich auch leicht überfordert, wenn ich am Anfang einer Geschichte mit zu vielen verschiedenen Stimmen, meist mit abstrusen Namen konfrontiert werde. Dies ist in vielen Fällen bei Fantasy-Serien der Fall. Hier verliere ich auch leicht den Faden und die Lust. Bei Nicht-Fantasy-Serien habe ich dieses Problem weniger. Dieses "ich werde mit Charakteren ins Wasser geschmissen und kenne mich nicht aus" ist wohl in manchen Fällen durchaus ein Zeichen dafür, dass der Autor betriebsblind ist bzw. sich nicht in die Rolle des Hörers hinein versetzen kann. Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass jedes Hörspiel, dass den Hörer anfangs im Unklaren hält, was und wer sich denn hier vor seinen Ohren abspielt, ein dramaturgischer Fehler ist. Für mich macht es dann doch auch den Reiz eines Hörspieles aus, nach und nach Puzzleteile zu erhalten, diese selber im Kopf zusammen setzen zu dürfen und so während des Hörens das eine oder andere "Aha-Erlebnis" zu erhalten. Das ist manchmal durchaus sinnvoll und kurzweiliger als wenn man mir alle Daten auf einem Silber-Tablett serviert. Aber es sollte natürlich nicht zu extrem sein und es darf mich als Hörer auch nicht überfordern. Dann wird die Spannung und die Lust auf weitere Details selbst drauf zu kommen rasch zu einem Frusterlebnis. was nicht sein sollte, ist, dass man der Handlung alle Details aus der Nase ziehen muss um endlich auch die Basics und Eckpfeiler der Geschichte zu haben. Außerdem sollte sich dies nicht zu lange hinziehen.

    Es ist wohl auch vom Charakter des Hörers abhängig. Ich selbst bin ein Typ, der nicht alles von Anfang an wissen muss, sich gerne im Laufe des Hörspiels überraschen lassen möchte und der gerne auch auf Infos warten kann. Vielleicht bin ich deshalb auch so ein Mysteryfan. Meine Frau ist das Gegenteil. Sie möchte gerne von Anfang an alles wissen und ist immer sehr böse wenn wir uns einen Film oder ein Hörspiel ansehen/anhören und ich ihr sage, warte einmal ab Du wirst es schon noch erfahren. ;D

  • Nachdem ich (oder besser meine Arbeit) zitiert wurde, würde ich gern eine Frage in den Raum stellen? Wie hört Ihr Hörspiele? Nehmt Ihr Euch die Zeit dediziert zu hören oder läuft das Hörspiel im Hintergrund bei einer anderen Tätigkeit, wie Autofahren (empfehle dazu den Fluch nicht ;) ), beim Einschlafen, Aufräumen, Bügeln oder einer anderen Tätigkeit?

    Ich war vor 3 Tagen auf einer ??? Rekord Release Party und auch dort wurde das Thema angerissen und es hat für einige ertappte Lacher gesorgt, als Oliver Rohrbeck witzelte, das ??? Hörspiele für einige ein effizientes Mittel gegen Schlafprobleme sei - Ich gebe zu, auch dazu zu gehören ;). Ich selbst stelle fest, wie schwierig es manchmal im Alltag ist, sich für ein Hörspiel wirklich Zeit zu nehmen. Aber trotzdem genieße ich auch gerade komplizierte Geschichten, die sich langsam aufbauen und die den Hörer für das Dranbleiben durch ein Aha-Erlebnis belohnen.

    Werden Autoren Betriebsblind? Bei Experiment Zero fühlte ich mich z. B. hin und her gerissen und habe im Nachhinein noch viele kleine Hinweise eingebaut, wie die Story endet. Interessanterweise gab es daraufhin sowohl die Stimmen, die den Plot für zu durchschaubar hielten, andere aber genau richtig.

    Ich würde daher in den Raum stellen, das es dabei kein richtig oder falsch gibt, sondern eher die Frage, wo der Mainstream liegt und wen man mit seiner Geschichte erreichen will...

  • Ich bin hier zwiegesalten. Natürlich gibt es Hörspiele, die dadurch wirklich unnötig verkompliziert werden. Andererseis: Gerade Geschichten wie "Der Fluch" leben davon, dass der Hörer eben NICHT von Anfang an genau weiß, wer nun wer ist. Wenn es hier einen Erzähler gebe, der Sachen wie "Das ist Agent XY von der geheimen Reigerungsorganisation Z" von sich geben würde, würde das dem Hörspiel doch den Reiz nehmen.
    Was H. G. Francis angeht: Der hat in seinen Hörspielen viel erklärt, das stimmt. Aber wenn ich mir manche (nicht alle!) der "Erklärbärdialoge" in seinen Hörspielen so anhöre, dann muss ich schon sagen, dass die Exposition hier wohl mit dem Holzhammer ins Skript geprügelt wurde und "normale" Menschen so nicht wirklich sprechen würden...

  • Ich bin hier zwiegesalten. Natürlich gibt es Hörspiele, die dadurch wirklich unnötig verkompliziert werden. Andererseis: Gerade Geschichten wie "Der Fluch" leben davon, dass der Hörer eben NICHT von Anfang an genau weiß, wer nun wer ist. Wenn es hier einen Erzähler gebe, der Sachen wie "Das ist Agent XY von der geheimen Reigerungsorganisation Z" von sich geben würde, würde das dem Hörspiel doch den Reiz nehmen.
    Was H. G. Francis angeht: Der hat in seinen Hörspielen viel erklärt, das stimmt. Aber wenn ich mir manche (nicht alle!) der "Erklärbärdialoge" in seinen Hörspielen so anhöre, dann muss ich schon sagen, dass die Exposition hier wohl mit dem Holzhammer ins Skript geprügelt wurde und "normale" Menschen so nicht wirklich sprechen würden...

    Das verstehe ich. Wenn man die Identitaet eines Agenten nicht von vorneherein weggeben will, dann kann man doch zumindest seinen Scheinnamen oder seine Scheinidentitidaet nennen, so dass wenn diese Person wieder auftaucht, dann zumindest weiss, dass dies diese Person ist.

  • Nachdem ich (oder besser meine Arbeit) zitiert wurde, würde ich gern eine Frage in den Raum stellen? Wie hört Ihr Hörspiele? Nehmt Ihr Euch die Zeit dediziert zu hören oder läuft das Hörspiel im Hintergrund bei einer anderen Tätigkeit, wie Autofahren (empfehle dazu den Fluch nicht ;) ), beim Einschlafen, Aufräumen, Bügeln oder einer anderen Tätigkeit?

    Ich war vor 3 Tagen auf einer ??? Rekord Release Party und auch dort wurde das Thema angerissen und es hat für einige ertappte Lacher gesorgt, als Oliver Rohrbeck witzelte, das ??? Hörspiele für einige ein effizientes Mittel gegen Schlafprobleme sei - Ich gebe zu, auch dazu zu gehören ;). Ich selbst stelle fest, wie schwierig es manchmal im Alltag ist, sich für ein Hörspiel wirklich Zeit zu nehmen. Aber trotzdem genieße ich auch gerade komplizierte Geschichten, die sich langsam aufbauen und die den Hörer für das Dranbleiben durch ein Aha-Erlebnis belohnen.

    Werden Autoren Betriebsblind? Bei Experiment Zero fühlte ich mich z. B. hin und her gerissen und habe im Nachhinein noch viele kleine Hinweise eingebaut, wie die Story endet. Interessanterweise gab es daraufhin sowohl die Stimmen, die den Plot für zu durchschaubar hielten, andere aber genau richtig.

    Ich würde daher in den Raum stellen, das es dabei kein richtig oder falsch gibt, sondern eher die Frage, wo der Mainstream liegt und wen man mit seiner Geschichte erreichen will...

    Falk - Erstmal moechte ich erwaehnen, das Der Fluch nicht schlecht ist. Es reiht sich in eine Reihe von anderen guten (schwer verdaulichen) Hoerspielen ein. Z.B. ist Drizzt eine meiner absoluten Lieblingshoerspielserie. Dennoch war diese Serie absolute Schwerkost zu verdauen mit einer langen Liste von unaussprechlichen Namen und teilweiser knappen Enfuehrung. Das erste Hoerspiel habe ich dreimal (glaube ich) gehoert, bevor ich die Handlung einigermassen verstanden hatte, bevor ich zu Folge 2 ging.

    Die Frage wann und wo man Hoerspiele hoert ist eine wichtige. Ich habe selten die Gelegenheit Hoerspiele zu hoeren und nicht anderes dabei zu machen. Ich hoere Hoerspiele jeden Tag im Auto auf dem Weg zur Arbeit und auch beim buegeln oder aehnliches. Aber hin und wieder nehme ich mir die Zeit ein Hoerspiel auch direkt zu hoeren ohne etwas anderes zu machen. Dabei moechte ich erwaehnen, dass ich das als Kind auch so gemacht habe. Da habe ich Hoerspiele nebenbei beim Legospielen gehoert und das hat super geklappt. Damals (jede Nacht) und heute (hin und wieder) hoere ich Hoerspiele auch zum einschlafen, aber dann nur Hoerspiele, die ich schon kenne. Der Versuch Handlung eines neuen Hoerspiels beim einschlafen zu verstehen muss bei mir in die Hose gehen. Aber ich geniesse Hoerspiele, die ich schon kenne, beim einschlafen.

    Ich denke, man kann die Handlung "leicht erzaehlen" waehrend man die grobe Handlung langsam entblaettert. Z.B. ist bei Gabriel Burns von Anfang an klar, wer welche Namen hat, wer welche Funktion hat (auch wenn das zum Anfang bei einigen Personen nur Scheinnamen und Scheinfunktionen sind - man weiss z.B. dass der Hauptcharakter Steve heisst und wundert sich schon, warum nicht Gabriel, aber das ist genug um den Handlngsfaden nicht zu verlieren). Das sich dies im Laufe des Hoerspiels aendern kann und die Wahrheit sich langsam enthuellt ist ein Reiz des Hoerspiels. Aber wenn ich ueberhaupt nicht verstehe welche Scheinidentitaet eine Person hat, dann ueberrascht mich eine schockende Enthuellung eines Geheimagenten auch nicht so als wenn das einfacher gemacht ist.

    Einige Stilmittel, die ich als sehr positiv empfinde:

    (1) Bei einer Serie: Am Anfang einer Folge hoert man eine Zusammenfassung der bisherigen Handlung und die Namen der Hauptpersonen werden in diese Zusammenfassung hineinverwoben. Dorian Hunter macht was wunderbar. Das erleichtert das hoeren ungemein, besonders wenn Folgen im Abstand von mehreren Monaten veroeffentlicht werden
    (2) Charaktere beim Einfuehren mit Namen (oder Scheinnamen) benennen. Das kann durch einen Erzaehler oder durch clevere Dialoge geschehen. Auch halte ich es fuer sinnvoll, dass ungefaehr dargestellt oder durch Handlung klargestellt wird, ob die Person ein Sheriff, ein Butler, ein Sportler, oder ein sowienoch ist.
    (3) Im Dialog werden Namen hin und wieder wiederholt. Nicht zu viel und kuenstlich aber dennoch hin und wieder.
    (4) Am Ende eines Hoerspiels einen Ausblick auf die naehste Folge geben, ohne fundamentales vorwegzugeben (wiederum macht Dorian Hunter das sehr gut). Das bereitet den Hoerer auf das was kommt vor und man versteht das besser beim ersten hoeren.
    (5) Bei Dialogrollen darauf achten, dass Sprecher sich sehr unterschiedlich anhoeren so dass man sie besser auseinanderhalten kann.
    (6) Auf dem CD Ruecken eine kleine (nichts vorweggebende) Zusammenfassung der Handlung geben. Ich habe festgestellt, dass ich Hoerspiele mehr geniesse, wenn ich vor dem ersten hoeren schon ein bisschen weiss, wohin die Reise geht, entweder durch Text auf dem CD Ruecken oder Rezi.
    (7) Alternativ habe ich auch schon gehoert, dass zu Anfang eines Hoerspiels ein Trailer ist, der ein bisschen Neugierde erweckt und die Einfuehrung in ein Hoerspiel vorbereitet bevor die Handlung richtig beginnt.

    Manchmal habe ich die Erfahrung gemacht, dass einfach weiterhoeren (hoeren von Folge 2, trotz totaler Verwirrung nach hoeren von Folge 1) geholfen hat. Aber meistens breche ich eine Serie ab, wenn ich nichts verstehe. Ich mag es im unklaren zu sein, wer der Moerder ist, was es mit den fahlen Orten auf sich hat, wer hinter der Verschwoerung steckt, aber ich moechte zumindest verstehen, wer die beteiligten Personen sind, so dass ich genug Informationen zum raetseln habe.

    Edited once, last by Cherusker (March 3, 2013 at 5:15 PM).

  • @Falk/cherusker: Die Frage nach dem

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    Wie hört Ihr Hörspiele?

    kann man hier natürlich "anreissen". Es wäre aber schön wenn wir ausführlich darüber im thread Hörspiel hören und... disuktieren könnten. Dort habe ich auch eine längere Meinung dazu verfasst #jaja# Nur eine kurze Anmerkung dazu - ich höre vor meiner Anlage in erster Linie jene Hörspiele, die ein entsprechendes Tonerlebnis anbieten. Meine Hörspiel-DVDs in 5.1 oder DTS werden von mir sehr gerne vor der Anlage gehört, weil sie hier am besten zur Geltung kommen. Bei den meisten anderen Hörspielen ist dies auf Grund des Tonerlebnisses nicht zwingend erforderlich.

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    Ich würde daher in den Raum stellen, das es dabei kein richtig oder falsch gibt, sondern eher die Frage, wo der Mainstream liegt und wen man mit seiner Geschichte erreichen will...

    Sehe ich auch so. Jeder hat seine eigenen Kriterien an ein Hörspiel. Jeder hat seine eigenen Hörgewohnheiten. Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Der eine möchte unbedingt lange im Unklaren gehalten werden, der andere möchte sofort alles wissen. Man wird es wohl nie jedem recht machen können. Das ist auch gut so. Denn nur so ist es gewährleistet, dass wir viele verschiedene Formen des Hörspiels hören dürfen. Die Hörspielserie "Der Fluch" würde ich zum Beispiel nicht als schwer verdauliche Kost bezeichnen. Wenn überhaupt, dann ist es nur die Tatsache, dass die Fortsetzung der in meinen Augen sehr gelungenen Serie sehr lange auf sich warten lässt und man wohl deshalb mit einem Mal hören die Serie nicht verstehen wird. Das ist aber nicht wegen des komplizierten Inhaltes sondern wegen der langen Dauer dazwischen. Da vergesse ich zumindest immer das meiste und muss mit der nächsten Folge auch wieder die ersten beiden Folgen hören. Aber die Serie ist es mir wert, sowohl was das Warten als auch das mehrfach hören betrifft #jaja#

    @HP: Leider kann ich es nicht lesen. Könntest Du eventuell ein paar Aussagen hier oder im thread Hörspiel hören und... als Diskussionsgrundlage posten?! #winkewinke#

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    (1) Bei einer Serie: Am Anfang einer Folge hoert man eine Zusammenfassung der bisherigen Handlung und die Namen der Hauptpersonen werden in diese Zusammenfassung hineinverwoben. Dorian Hunter macht was wunderbar. Das erleichtert das hoeren ungemein, besonders wenn Folgen im Abstand von mehreren Monaten veroeffentlicht werden

    Es gibt wirklich Serien, da würde ich mir eine solche Zusammenfassung wünschen. Diese muss nicht immer alles aufzählen sondern könnte sich auf die für die gerade hörende Folge beziehen. Die TV-Serie Buffy hat dies eigentlich immer sehr gut gemacht!!!

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    (2) Charaktere beim Einfuehren mit Namen (oder Scheinnamen) benennen. Das kann durch einen Erzaehler oder durch clevere Dialoge geschehen. Auch halte ich es fuer sinnvoll, dass ungefaehr dargestellt oder durch Handlung klargestellt wird, ob die Person ein Sheriff, ein Butler, ein Sportler, oder ein sowienoch ist.

    Da wäre ich schon vorsichtiger, weil man dies nicht pauschal verlangen sollte. Hier würde man den Autor und Regisseur zu stark einengen. Wie schon weiter oben geschrieben, macht es manchmal durchaus Sinn und erhöht das Spannungsmoment wenn man nicht alles weiß.

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    (3) Im Dialog werden Namen hin und wieder wiederholt. Nicht zu viel und kuenstlich aber dennoch hin und wieder.

    Siehe Antwort zu (2).

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    (4) Am Ende eines Hoerspiels einen Ausblick auf die naehste Folge geben, ohne fundamentales vorwegzugeben (wiederum macht Dorian Hunter das sehr gut). Das bereitet den Hoerer auf das was kommt vor und man versteht das besser beim ersten hoeren.

    Das finde ich motivierend. Ich möchte es zwar nicht unbedingt immer und überall haben, aber bei Dorian Hunter oder auch bei Point Whitmark finde ich diese kleine Vorausschau was in der nächsten Folge passieren könnte, sehr schön!

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    (5) Bei Dialogrollen darauf achten, dass Sprecher sich sehr unterschiedlich anhoeren so dass man sie besser auseinanderhalten kann.

    Würde ich mir auch wünschen, wenngleich ich dieses Problem sehr selten habe.

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    (6) Auf dem CD Ruecken eine kleine (nichts vorweggebende) Zusammenfassung der Handlung geben. Ich habe festgestellt, dass ich Hoerspiele mehr geniesse, wenn ich vor dem ersten hoeren schon ein bisschen weiss, wohin die Reise geht, entweder durch Text auf dem CD Ruecken oder Rezi.

    Es ist wohl ein schmaler Grad zwischen Info und Spoiler. Nicht jeder möchte zu viel wissen. Wie schon weiter oben geschrieben, ist meine Eva auch so ein Typ, während ich selbst zwar sehr gerne viele Infos am Cover und im Booklet habe, aber ich brauche in der Regel keine großartige Zusammenfassung über die Geschichte. Dies würde mir die Spannung nehmen. Ich weiß lieber weniger als zu viel!

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    (7) Alternativ habe ich auch schon gehoert, dass zu Anfang eines Hoerspiels ein Trailer ist, der ein bisschen Neugierde erweckt und die Einfuehrung in ein Hoerspiel vorbereitet bevor die Handlung richtig beginnt.

    Mir fällt spontan kein Hörspiel ein wo das der Fall ist. Bei MAGNUM fand ich dies immer ganz witzig. Aber eigentlich nimmt mir das zu sehr die Spannung und das Überraschungsmoment.

  • @HP: Leider kann ich es nicht lesen. Könntest Du eventuell ein paar Aussagen hier oder im thread Hörspiel hören und... als Diskussionsgrundlage posten?!


    Die Diskussion wurde von Falk ins FACEBOOK getragen und kann daher auch dort nur von seine FB-Freunden verfolgt werden #schulterzuck# ...

    In der Kurzversion dreht es sich dort hauptsächlich um die Frage ob es überhaupt "schwer verdauliche Hörspiele" gibt, oder ob sich die Hörspielfans einfach nicht genügend Zeit für anspruchsvollere Hörspiele nehmen und diese ebenfalls "nur nebenbei" konsumieren #gruebel# ...

  • Gibt es schwer verdauliche Hörspiele? 17

    1. JA (14) 82%
    2. keine Ahnung (2) 12%
    3. NEIN (1) 6%

    #danke# für die rasche Info!!! Vielleicht hält Falk ja auch seine "Nicht-Facebook" aber Talkfreunde auf dem Laufenden #winkewinke#

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    In der Kurzversion dreht es sich dort hauptsächlich um die Frage ob es überhaupt "schwer verdauliche Hörspiele" gibt

    Eine gute Frage, die ich via Forum in Form einer Umfrage an euch weitergeben möchte:

    Für mich ganz klares JA. Wie seht ihr das? Gibt es schwer verdauliche Hörspiele und wenn JA, was ist für euch schwer verdaulich? Eines ist für mich ebenfalls ganz klar - jeder wird andere Hörspiele und andere Gründe nennen warum ein Hörspiel seiner Meinung nach schwer verdaulich ist!

    Mir fällt spontan kein Hörspiel ein, dass mich als Ganzes intellektuell überfordert. Ich fühle mich aber überfordert, wenn ich, wie in Fantasy-Hörspielen üblich, viele verschiedene fantastische Namen und Orte auf mich einprasseln. Wenn diese nicht langsam eingeführt sondern schnell auf einmal vorkommen. Dies ist für mich dann schwer verdaulich bzw. verliere ich rasch die Lust zum weiter hören. Dann muss mich die Geschichte mit dem Inhalt überzeugen.

    Schwer verdaulich sind für mich bestimmte Themen, mit denen ich persönlich "Berührungsängste" habe, siehe auch thread Welche Themen möchtet ihr in Hörspiele nicht hören? .

    Quote

    ob sich die Hörspielfans einfach nicht genügend Zeit für anspruchsvollere Hörspiele nehmen

    Es mag manchmal sicher Phasen für Hörspielfans geben, in denen sie sich einfach zu wenig Zeit für ein Hörspiel nehmen, diese zu ungenau hören bzw. diese zu wenig auf sich wirken lassen. Andererseits müssen sich auch die Hörspiellabels an der Nase nehmen, eine undurchsichtige und unvollständig erklärte Handlung immer damit zu erklären, dass sich der Hörspielfan einfach zu wenig Zeit für sein Produkt nimmt. Gegenfrage - ist ein Hörspiel ein gutes Hörspiel, dass man erst nach dem zehnten Hören glaubt richtig zu verstehen? Ich denke mir, dass Hörspiellabels Hörspiele für eine gewisse Zielgruppe produzieren. Wenn diese ein Hörspiel nach dem ersten Hören verstehen möchte, dann sollte dies auch der Fall sein. Wenn die Zielgruppe intellektuell gefordert werden möchte, viele Stunden vor dem Hörspiel verbringen will um erst dann zu einem befriedigenden Hörerlebnis zu kommen, dann sollte die Handlung und der Inhalt darauf abgestimmt sein. Dies sollte bereits im Vorfeld einer Produktion festgelegt werden. Ein Jammern danach, dass sich die Hörspielfans keine Zeit dafür nehmen, wäre in meinen Augen auch ein Schuldzugeständnis an der Zielgruppe vorbei produziert zu haben. Oder?

    Quote

    diese ebenfalls "nur nebenbei" konsumieren

    Wie schon hier geschrieben Hörspiel hören und... bin ich der Meinung, dass wir Hörspiele immer im Vordergrund hören und die andere Tätigkeit im Hintergrund abläuft und niemals andersum.

  • Ich habe dort auch reingelesen, aber ich kann mit einigen Kommentaren, die ins schwarz/weiss Denken hineingehen nicht viel anfangen. Ich stimme nicht zu, dass ein Hoerspiel entweder komplex und schwer verdaulich ist oder simple und leicht verdaulich. Ich denke, es gibt genug Beispiele, die klar zeigen, dass ANSPRUCHSVOLL/KOMPLEX nicht gleich zu setzen ist mit SCHWER VERDAULICH. Die Faehigkeit eine komplexe Handlung einfach zu erzaehlen ist eine Kunst, die leider nicht immer angewandt wird. Morland ist so ein positives Beispiel, wo die Geschichte recht komplex ist und ueber viele CDs erzaehlt wird, aber die Charaktere werden sinnvoll und leicht eingefuehrt so dass ich der Handlung leicht folgen konnte.

  • schwer verdaulich fm :

    • mehrere Sprecher klingen sehr ähnlich
    • schlechte oder gar keine Rollenzuordnung (so wie es Cherusker schon beschrieben hat)
    • Entstehung vieler Fragen, die sich dazu noch verstricken und ich den Überblick verliere
    • zu konfuse Handlung : als Bsp. - Mindnapping 9 + 10 , Dark Mysteries 3 , Gabriel Burns in der Gesamtheit
    • am Ende/Schluss bleiben Fragen offen bzw. großer Interpretationsraum


    das ist so dass was mir spontan dazu einfällt - gäb sicher noch den ein oder anderen aspekt ....

    Ich seh das so : zum einen hat jeder ein anderes Empfinden - was für den einen zu kompliziert ist ist für den anderen lachhaft / ein Vergnügen , zum anderen ist es auch so, dass komplexe Stories nicht gleichzeitig auch eben "schwer verdaulich" sein müssen .... Und da steckt fm die Kunst : "schwer Verdauliches" so zu gestallten, dass es "leicht verdaulich" wird - was nicht heißt, dass es "anspruchslos" werden muß. Kunst eben ;)

    . #

    Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

  • Das verstehe ich. Wenn man die Identitaet eines Agenten nicht von vorneherein weggeben will, dann kann man doch zumindest seinen Scheinnamen oder seine Scheinidentitidaet nennen, so dass wenn diese Person wieder auftaucht, dann zumindest weiss, dass dies diese Person ist.


    Das wirft aber oft neue Fragen auf: Wieso sollte z. B. ein Vorgesetzter den Agenten dann mit seinem falschen Namen ansprechen? Unter vier Augen wäre das doch sinnlos.

  • "Warum sind so viele Hörspiele so schwer verdaulich"

    Nun, das muss an den Balaststoffen, Fetten und den wenigen Vitaminen liegen. #roll#

    Okay, Spaß beiseite. Nun, ob Hörspiele schwer verdaulich sind hängt unter anderen vom Erzählstil und den persönlichen Erfahrungen und der Intelligenz des Hörers ab. Ich meine das nicht abwertend, aber das ist das gleiche wie beim Humor, der eine lacht darüber weil er es versteht, der andere aus Gruppenzwang und der der den Witz nicht versteht lacht nicht und derjenige dem der Witz zu flach ist lacht auch nicht. Und genau das gleiche haben wir auch bei den Hörern in Hörspielen, der eine ist äußerst intelligent für den ist es total einfach in der Story mit zu kommen und kann nebenbei Bügeln, Essen kochen und noch Zeitung lesen, während der Andere krampfhaft versucht der Geschichte zu folgen und ständig überlegen muss wer denn da gerade was gesagt hat.

    Der Inhalt eines Hörspiels kann ziemlich frustierend auf den Hörgenuß wirken, wenn man die Materie über die gesprochen wird nicht versteht. Wenn die Geschichte äußerst vielschichtig ist und zusätzlich mit vielen Protagonisten aufwartet, deren Namen nicht immer gleich erwähnt werden ist für den ein oder anderen Hörer schwierig der Story zu folgen. Dabei sind die Namen in der Regel ziemlich unwichtig, sondern das was die Figuren erzählen ist wichtig für den Storyverlauf. Natürlich ist es einfacher, wenn man direkt weiß, wer gerade spricht. Wenn man sofort weiß, dass ist Agent 0815 und nicht der geheimnisvolle Unbekannte wird der Hörspaß aber auch gemindert. Für mich macht das aber ein Reiz aus, wenn man mal nicht weiß wer denn da überhaupt spricht und man dies erst im Laufe der Geschichte oder vielleicht auch gar nicht erfährt.

  • Ich habe mit Ja gestimmt! Für mich sind schwer verdauliche Hörspiele,
    schlecht gemachte Hörspiele oder Hörspiele, deren Thematik mir sehr nahe
    geht.

    Gegenfrage - ist ein Hörspiel ein gutes Hörspiel, dass man erst nach dem zehnten Hören glaubt richtig zu verstehen?

    Diese Frage beantworte ich mit Nein. Ich bin eine sehr aufmerksame Hörerin und wenn ich ein Hörspiel gehört habe, sollte ich auch wissen worum es gegangen ist. Wenn nicht, hat das Label was falsch gemacht. ;) Die Gründe ein Hörspiel wiederholt zu hören sind für mich: A. Ich war abgelenkt/unkonzentriert! B. Das Hörspiel war so klasse, dass ich nicht genug kriegen kann.

    Was ist Anspruch? Diese Frage ist genauso schrecklich wie, wann ist Kunst Kunst! Man könnte bis zum Leerlauf diskutieren.
    Wenn ich "wirklichen" Anspruch will, dann lese ich ein Buch. Mit lesen meine ich auch lesen und nicht hören. Denn Anspruch braucht Zeit. Ich kann sinnieren, Sätze nochmal lesen usw.

    Ein anspruchsvolles Hörspiel ist für mich ein sehr gutes, in sich stimmiges Hörspiel! Wenn Kunst von Können kommt, auch gerne Kunstwerk. #jaja# Qualität vom Sprecher bis zur Abmischung. Eben bei allen Komponenten, die ein Hörspiel ausmachen. Wobei es gar nicht absolut perfekt sein muß!!! Denn was ist schon perfekt? Wieder ein Thema, dass man endlos diskutieren könnte. ;)

    .......................

    Keiner ist weiter von der Wahrheit entfernt als jener, der alle Antworten weiß.
    ( Laozi )

  • @ Telli : das mit der Intelligenz ist richtig, ABER auch nur relativ.

    • Geht es in einem HSP um Medizin, so ist ein Mediziner oder einer eines ähnlichen Berufes auf der Höhe
    • geht es um Juristerei, so ist ein Jurist oben auf
    • geht es um Polizeiarbeit, so dürften Polizisten, etc. genau Bescheid wissen
    • gehts um Meta-Physik, so ist ein Physiker der intellenteste
    • gehts um Technik, Computer, etc. ......
    • Ebenso gibt es Praktiker und Theoretiker
    • etc. etc. etc.


    hier ist also "Intelligenz" relativ.

    - Ich halte mich für sehr intellent und alle IQ-Tests sind übergut - ich hab eine gute Allg.-Bildung und in meinen Bereichen bin ich top. Dafür hab ich aber z.B. mit der ganzen neuen Technik, PCs und Internet, sowie Physik, Chemie, Auto, etc. so meine Probleme. Das hat unterschiedl. Gründe. Das eine interessiert mich nicht, das andere liegt mir nicht, das andere kann ich nicht ....

    Das hat aber nix mit Interlenz zu tun.

    Sheldon Cooper ist ein grandioser Theoretiker, aber hilflos was die Praxis betrifft und eine Katastrophe im menschlichen Umgang/Mitteinander.

    . #

    Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

  • Lady Mafi: Schön geschrieben #jaja# Ich bin ganz Deiner Meinung #winkewinke#

    Telliminator: Natürlich spielt der Intellekt auch beim Hören eine Rolle. Aber ich bezweifle, dass die Masse an Hörspielfans bei 99% der Hörspiele überfordert sein könnten. Wir sprechen über eine Kunstform und nicht über eine Doktorarbeit. Von daher gehe ich mit NEXUS konform. Es gibt spezielle Bereiche, in denen manche Hörer auf Grund von Ausbildung und Beruf versierter sind als andere. Wenn jedoch ein Label sich solchen speziellen Themengebieten annimmt, dann müssen sie sich auch im klaren sein, dass sie damit nur eine Minderheit ansprechen. Aus meiner Sicht hat es das Label in der Hand für eine Zielgruppe zu produzieren!!!

  • Einige der Hoerspiele, die ich vor kurzem gehoert habe, waren so schwer zugaenglich und verwirrend, so dass ich mich gefragt habe, warum diese Hoerspiele so schwer verdaulich sein muessen. Von allen Eigenschaften eines Hoerspiels stoert mich eines am meisten. Das sind nicht schlechte Sprecher, oder eine langweilige Handlung (beides ist stoerend). Was mich am meisten stoert und ein Hoerspiel fuer mich abwertet, ist es wenn das Hoerspiel so schwer verstaendlich insziniert ist, das ich die Handlung nicht verstehe. Ganz im speziellen stoert es mich, wenn irgendwelche nicht bekannten und nicht eingefuehrten Charaktere anfangen Saetze zu sprechen und kein Mensch (ausser dem Regisseur oder Drehbuchschreiber) weiss, wer diese Person ist, was deren Rolle und Aufgabe ist. Wenn mit einmal drei oder vier verschiedene Personen minutenlang diskutieren und man ueberhauptmnicht weiss, wer die Personen sind, dann ist das fuer mich voellig nervig. Nicht nur werden die Charakter oft unzureichend eingefuehrt, manchmal werden dann die unbekannten Charaktere dann auch noch mit aehnlich klingenden Sprechern besetzt, so dass ich als Hoerer total verwirrt bin. X(


    Mal wieder zurück zum eigentlichen Thread Thema.Du bist da wahrlich nicht allein.Mir geht es da genau so wie dir auch.Bei Synthetic Intelligence von Maritim blicke ich bis heute noch nicht durch.

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