Eure Meinung zu einem Labelwechsel bei Serien

  • O23 oder Point Whitmark haben es vorgemacht. Auch wenn eine Serie bei einem Label/Verlag nicht mehr weitergegangen ist, bedeutet dies nicht gleichzeitig das Ende der Serie. Ist ein solcher Labelwechsel für euch in Ordnung? Könntet ihr euch weitere Serien, hinter denen derzeit ein Fragezeichen steht, bei einem anderen Label vorstellen? Wenn Ja welche "eingestellten" Serien würden denn welchem Label gut zu Gesicht passen?

  • Ich denke es sollte keinen Unterschied machen, ob nun von einem anderen Label weitergemacht wird.

    Lediglich sieht es im Regal dann komisch aus, wenn dann nicht mehr die Serie Einheitlich ist.

    Sei wer du bist, und sag was du fühlst.
    Denn wer dies stört, zählt nicht.
    Und der zählt, stört es nicht.

  • Im Grunde ist es eigentlich egal ob das eine Label etwas von einem anderen Label fortsetzt.

    Wichtig ist vllt., dass sie einen ähnlichen Stil haben. Sind sie zu unterschiedlich, dann könnts stören - zumindest in der Übergangsphase.

    Hauptsache aber es geht vernüftig weiter und kommt zu einem anständigen Abschluss.

    Alles andere ist primär ! :)


    Bei Sinclair ist es ja auch so. WortArt ist draußen und ein neues Team macht weiter - und mMn merke ich bis auf die markanten Änderungen keine Veränderung oder einen Stilbruch ....

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    Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

    Edited once, last by NEXUS (April 7, 2012 at 11:29 PM).

  • Interessantes Thema, und ich finde nicht, dass es egal bzw. folgenlos ist, wenn so ein Wechsel stattfindet. Zumindest dann nicht, wenn mit "Label" die Produktionsfirma gemeint ist und nicht nur der Vertrieb. Die Bedeutung dieses Begriffs ist ja ein wenig uneindeutig (bzw. seine Verwendung gerne ein wenig willkürlich).

    Nehmen wir die Beispiele, die Markus genannt hat: Bei Point Whitmark hat lediglich der Herausgeber gewechselt, produziert wird die Serie weiterhin von Decision. Insofern ist natürlich keine große Veränderung zu erwarten/festzustellen.
    Bei O23 sind hingegen - vom Autor mal abgesehen - auch neue Macher am Werk, oder? Erhöht das nicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch die Umsetzung weiterentwickeln wird? In dem Fall kann die Fortführung einer Serie durch einen anderen Produzenten sowohl Chance wie Risiko sein, schätze ich. Aber das werden wir ja bald überprüfen können. :)

    Könntet ihr euch weitere Serien, hinter denen derzeit ein Fragezeichen steht, bei einem anderen Label vorstellen? Wenn Ja welche "eingestellten" Serien würden denn welchem Label gut zu Gesicht passen?


    Hm, da muss ich natürlich an Lausch denken. Ganz spontan könnte ich mir z.B. eine Fortsetzung von Drizzt durch Zaubermond/Marco Göllner vorstellen - also durch das Dorian Hunter-Team. Die Schwarze Sonne wiederum würde ich eher bei Stil unterbringen. - Aber da das ohnehin alles aussichtslos ist, beende ich das Brainstorming hier lieber. Sonst werde ich noch sentimental. *schnief* ;)


    Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet Gründe. (Götz Werner)

  • Der angesprochene Stil spielt bei mir schon eine Rolle. ich könnte mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass eine TSB-Serie von einem anderen Label als von TSB fortgesetzt werden könnte. Ich denke auch, dass es andere Label, wie Hörplanet oder auch R&B gibt, die ihren typischen Charakter haben und dieser kann nicht oder nur schwer von einem anderen Label kopiert werden. Ich gebe aber zu, dass ich mir sehr wohl die eine oder andere angefangene und nicht beendete MARITIM-Serie unter einem anderen Label vorstellen könnte. es kommt also wie so oft auch darauf an...

    In letzter Konsequenz zählen natürlich die Geschichten und nicht das drumherum. Aber in manchen Fällen, wie beim von mir angeführten TSB-Beispiel, ist die "Geschichte" und die "Machart" so eng mit einander verbunden, dass ein Labelwechsel einfach nicht geht.

  • Funktioniert für mich nur, wenn mindestens einige der Originalmacher mit dabei sind. .B. Drehbuchautor - ganz wichtig. Es darf sich durch ein Wechsel nicht zu viel auf einmal ändern, sonst könnte man auch eine neue Serie machen. Sonst ist es mir egal, solange das im CD-Regal nicht komisch aussieht.

  • Wichtig wäre bei einem Produktionswechsel, dass sowohl produktionstechnische (Schnittweise, Drehbuchbearbeitung, Musik, Sprecher) als auch grafische (Coverdesign) Änderungen so klein wie möglich gehalten werden, da man sonst zu große Unterschiede feststellen kann und das führt vor allem zu Unmut seitens der Käufer und Hörer.

  • Ich finde, wenn es im Sinne der Serie bei einem anderen Label fortgeführt wird, wie z.B. bei Point Whitmark, dann stört mich ein Labelwechsel gar nicht. Hauptsache es wird so wenig wie möglich und so viel wie nötig geändert. Die Sprecher sollten auf jeden Fall erhalten bleiben, so wie der Soundtrack und das Design, deswegen bin ich dann schon froh wenn Serien dadurch weiter Chancen erhalten und fortgeführt werden.

    Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben.

  • Die Sprecher sollten auf jeden Fall erhalten bleiben, so wie der Soundtrack und das Design

    Auf jeden Fall auf jeden Fall ! - oder auf jeden Fall bestmöglichsts ... ?? :)

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    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

  • Der "Cut" sollte natürlich so klein wie möglich sein und man sollte als Hörer auf Grund der Veränderungen nicht zu stark aus dem Hören rausgerissen werden. Aber manchmal sind Veränderungen ja auch bewusst herbeigeführt um innerhalb der Serie die Qualität zu erhöhen oder aber um die Handschrift der neuen Macher zu verewigen. So beendete man ja bei Christoph Schwarz die Zusammenarbeit mit der Hörfabrik, um die Qualitätsschraube noch einmal anzuziehen. Hat dies der Serie geschadet? Fallen euch weitere Beispiele ein?

  • Naja, völlig logisch: Mark Brandis wechselte ja bereits nach Folge 4 das Label. Geändert hat sich seitdem der VÖ-Rhythmus (mindestens doppelt so hoch, schätze ich mal) und die Geschichten sind jetzt meistens Zweiteiler. Hinter den Kulissen ist wohl alles geblieben.

  • Bei Mark Brandis hat man keine Änderung bemerkt, wenn man vielleicht den Wechsel hin zu Doppelfolgen mal außen vor lässt.

  • Man sollte wohl auch unterscheiden WAS gewechselt wird. Ausführende Produzenten und Label und Nichtausführende .... Wenn der die Macher an sich bleiben, dann sollte es grundsätzlich wohl keine (bis wenig) Veränderungen geben.

    insofern sollte es bei MB auch keine gegeben haben ...

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    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

  • Grundsätzlich hätte ich damit überhaupt kein Problem.

    Für mich wäre allerdings wichtig, dass die Serie möglichst mit den gleichen Sprechern weitergeführt wird. Gerade die Hauptfiguren sind oft ein ganz wesentlicher Bestandteil ihres Charmes.

    Allerdings lebt eine Serie eben nicht nur von ihren Sprechern. Atmosphäre, Regie, Musik und die gesamte Machart prägen eine Reihe oft genauso stark. Deshalb gibt es für mich durchaus Serien, bei denen ich mir eine Fortsetzung unter einem anderen Label nur schwer vorstellen kann. Dann steht zwar noch derselbe Serienname auf dem Cover, aber ich glaube schon, dass man einen anderen Produzenten und eine andere Handschrift deutlich hören würde.

  • Ein Labelwechsel ist fast immer zu hören. Meistens wird es nicht mehr so wie es früher war. Das schmerzt. Wobei hierzu nicht immer nur die Labels selbst Schuld haben, oft ist es der Hörer, der nach der (langen) Pause einfach mit anderen Ohren, einem anderen Geschmack, einer anderen Einstellung, einer anderen Herangehensweise etc. die Fortsetzung hört. Ich finde es trotz der Tatsache, dass es meistens ein bisserl in die Hosen geht, erfreulich wenn es weiter geht, wenn dadurch ein reguläres Ende gewährleistet wird. Bei einer Serie wie Sinclair waren die Wechsel immer positiv für mich weil man der Reihe einen neuen Impuls geben konnte.

    Wie Akita Takeo richtig über den Hörspieltalk von morgen schrieb:

    Solange es Leute wie uns drei gibt und wir hier schreiben, bleibt es hoffentlich bestehen. Noch lange! #top#

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