Tragen schwache Hörspiele Schuld am Tief der Hörspielbranche?

  • Tragen schwache Hörspiele Schuld am Tief der Hörspielbranche? 17

    1. Nein (11) 65%
    2. Ja (6) 35%
    3. keine Ahnung (0) 0%
    Quote

    Also mich wundert es nicht mehr, dass es mit dem Hörspielmarkt steil bergab geht, bei so schlechten Produktionen wie "Dark Life" und "Vampir Gothic".

    Ich greife HSP-Freaks Posting aus dem thread Wie ist Eure Meinung zum Hörspielmarkt? Boomt er noch, stagniert er schon oder sind wir bereits im Tief? auf und widme ihm einen eigenen thread. Sind es die schlechteren Hörspiele am Markt, die eben diesen kaputt machen? Stimmt ihr dem zu oder seid ihr anderer Meinung? #winkewinke#

  • Nein! - Denn leider sind es doch gerade (zwar nicht nur, aber doch) die "starken", die meist eingestellt werden. Ich denke oft, dass es die "experimentellen" HSP sind, die die massen nicht begeistern. Einerseits wird gefordert, dass man mal was anderes bringen soll, als immer nur den "Einheitsbrei", aber dieser Brei ist es doch scheinbar und letztemdlich, der Bestand hat und das andere nicht.

    Und bleibt wieder die Frage nach dem : "was ist "schlecht" ? "

    . #

    Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

  • Ich kann für mich selbst keine Antwort auf diese Frage finden. Es hat zu allen Zeiten schwache und sehr gute Hörspiele am Markt gegeben, egal ob in den 70igern, 80igern, 90igern oder im neuen Jahrtausend. Es mag sein, dass sie Schuld tragen, es mag aber auch sein, dass andere Faktoren die tatsächliche Schuld tragen. Wo ist der kausale Zusammenhang? Ich weiß nicht, bin aber für alle Argumente offen #jaja#

  • Ich habe mal mit "Nein" gestimmt. Ich frage mich auch woher diese Information kommt das der Hörspiel stagniert oder im Tiefenrausch ist. Schuld oder vielmehr Ursache für das Phänomen ist das liebe Geld. In den Taschen der Leute fehlt es und der "Teuro" macht die Sache auch nicht einfacher. Zu DM-Mark Zeiten habe ich für meine Bratwurst an der Currywurstbude 1,50 DM gezahlt, vor einigen Tagen hat die gleiche Bude den Preis von 1,90 Euro auf 2,20 Euro je Wurst erhöht. Das schröpft den Geldbeutel und die Lust am Wurstverzehr und der Preis der DM-Zeit hat sich jetzt fast verdreifacht bei gleicher Ware.

    Backtotopic:
    Wenn ein vermeindliches schlechtes Hörspiel sich nicht gut verkauft liegt das sicherlich im einzelnen betrachtet am schlechten Hörspiel. Das aber nun auf die ganze Branche zu verallgemeinern halte ich für falsch. Das würde ja bedeuten das alle Hörspielproduktionen schlechter geworden sein müssen. Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen. Was ich mir jedoch vorstellen kann ist, das Labels auch versuchen bei der Produktion der Hörspiele zu sparen. So wird für das neue interaktive Hörspiel Perry Rhodan in der freien Hörspielszene nach interessierten Sprechern gesucht, die für umsonst Rollen übernehmen. Ob das nun die Qualität drückt oder zu lasten der Qualität geht ist fraglich.

    Ich hätte gerne mal ein paar statistische Daten gesehen die diese These untermauern. Zahlen aktuell - Zahlen Vorjahr - und dann muss man auch in der Lage sein die Zahlen auch richtig zu interprätieren. Auch interessant wäre zu wissen, wie viele Labels sind neu dazu gekommen und mischen mit auf dem Markt und wie viele Labels haben sich aus dem Operativem Geschäft zurückgezogen oder sind gar Pleite gegangen. Ich schätze das kaum einer hier über aussagekräftige Zahlen verfügt und daher mag ich solche Scheißhausparolen eigentlich nicht. Wir haben zur Zeit eine Wirtschaftskrise - Griechenland braucht ohne Ende Geld - wir hier in Deutschland merken außer von den Debatten im Bundestag und Europaparlament aber nichts davon - unserer Wirtschaft geht es relativ gut - die Arbeitslosenzahlen beispielsweise sind im Vergleich zum Vorjahr auf von ca. 8 auf ca. 6 % gefallen. Ihr werdet Euch nun fragen wie kommt er dann darauf das die Leute kein Geld in der Tasche haben? Naja ihr müsst Euch mal anschauen was für Jobs das sind.

  • Ich versetze mich mal in Neuinteressenten, die solch ein schlecht gemachtes Hörspiel kaufen und es vielleicht als Referenz für heutige Hörspiele nehmen. Die kaufen danach bestimmt kein Hörspiel mehr. Von daher sind die genannten Produktionen ein Bärendienst für den Markt.

  • Ich versetze mich mal in Neuinteressenten, die solch ein schlecht gemachtes Hörspiel kaufen und es vielleicht als Referenz für heutige Hörspiele nehmen. Die kaufen danach bestimmt kein Hörspiel mehr. Von daher sind die genannten Produktionen ein Bärendienst für den Markt.


    Ist wohl leider nicht ganz von der Hand zu weisen, ... aber leider verhält es sich paradoxer Weise in anderen Branchen nicht (unbedingt) so ....

    Wenn ein Film schlecht ist wird deswegen ja nicht nie wieder ein Film gesehen, ... wenn die Pizza nicht schmeckt ist man nicht nie wieder keine Pizza ....

    traurig, dass scheinbar das HSP so einen Nische ist, dass alle Negativkomponenten ausschlagebend für alles sind ... :(

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    Die einen kennen mich #winkewinke# - die anderen können mich#pokuss#

    " Ersteller des 1. Beitrages 2010,11+12 "

  • Hallo,

    ich habe mit Nein gestimmt - denn schlecht ist relativ.
    Ich bin mal ganz ketzerisch - lynchen bitte erst nächste Woche: Ich glaube, dass die vermeintlich guten Hörspiele - Effekte, ständig Action, wenig tiefgehende Handlung - dazu beitragen, dass Hörspiele stets als "kindliche" Unterhaltung abgetan werden. Ohne Anspruch, selbst lange Texte auf wenige Minuten reduziert, schnelle Erscheinungsfolge, Extrakte von Vorlagen oder entsprechend schnelle Vorlagen umgesetzt.
    Das, was viele als schlecht empfinden, wie das Beispiel mit Vanpir Gothic und den Selbstgesprächen, würde wahrscheinlich vielen Hörern gefallen - nur, sie hören es nie, denn sie kaufen keine Hörspiele, weil sie diese in die Kinderecke stellen.
    Tatsächlich habe ich mir schon die Frage gestellt, ob man manche Hörspiele nicht als Inszeniertes Hörbuch verkaufen sollte - allein schon, um aus der Ecke rauszukommen.

    Grüße

  • Quote

    Ich versetze mich mal in Neuinteressenten, die solch ein schlecht gemachtes Hörspiel kaufen und es vielleicht als Referenz für heutige Hörspiele nehmen. Die kaufen danach bestimmt kein Hörspiel mehr. Von daher sind die genannten Produktionen ein Bärendienst für den Markt.

    Das klingt natürlich logisch. Andererseits stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage warum ein Neueinsteiger gerade zu solchen Produkten greifen sollte? Ich gehe einfach davon aus, dass ein Neueinsteiger zu denjenigen Hörspielen greifen würde, die leicht zu bekommen sind - also ???, Sinclair und ähnliche Big Seller.

  • Ich frage mich auch woher diese Information kommt das der Hörspiel stagniert oder im Tiefenrausch ist.

    Größtenteils von den Labels selbst. Nicht umsonst sind in der näheren Vergangenheit einige Serien eingestellt wurden. Dabei hat man immer wieder auch Größenordnungen der Verkaufszahlen genannt. Und das ist z.T. in der Tat erschreckend wenig.


    Ich versetze mich mal in Neuinteressenten, die solch ein schlecht gemachtes Hörspiel kaufen und es vielleicht als Referenz für heutige Hörspiele nehmen. Die kaufen danach bestimmt kein Hörspiel mehr. Von daher sind die genannten Produktionen ein Bärendienst für den Markt.

    Die Gefahr besteht natürlich theoretisch (mal ganz unabhängig von der Frage der bestimmbarkeit von Qualität, die ja hier auch wieder aufgeworfen wurde). Die Frage ist aber dennoch, wie viele potentielle Neuhörer überhaupt mit diesen Produktionen in Kontakt kommen.

    Die Hauptprobleme für den schwachen Markt liegen sicherlich anderswo.

  • Größtenteils von den Labels selbst. Nicht umsonst sind in der näheren Vergangenheit einige Serien eingestellt wurden. Dabei hat man immer wieder auch Größenordnungen der Verkaufszahlen genannt. Und das ist z.T. in der Tat erschreckend wenig.

    Hast Du zufällig ein paar Beispiele zur Hand? Weil, ich glaube dieses negative Gejammer ist ggf. Absicht um so zusätzliche Mitleidskäufe zu bekommen oder viel mehr die Verbundenheit mit dem Hörer zu erhöhen. Man muss aber ganz klar sagen, kommerziellen Labels geht es nicht unbedingt um den Hörer sondern schlichtweg um das Geld. Das kommt zwar vom Hörer, aber hat man den mit einer schlechten Produktion verkrault kommt der auch nicht wieder - und der wird auch anderen Leuten davon erzählen und vom Kauf des Hörspiels abraten. Selbst wenn anschließend eine bessere neue Produktion kommt kann das ziemlich schlecht für das Label sein.

  • Hast Du zufällig ein paar Beispiele zur Hand? Weil, ich glaube dieses negative Gejammer ist ggf. Absicht um so zusätzliche Mitleidskäufe zu bekommen oder viel mehr die Verbundenheit mit dem Hörer zu erhöhen. Man muss aber ganz klar sagen, kommerziellen Labels geht es nicht unbedingt um den Hörer sondern schlichtweg um das Geld. Das kommt zwar vom Hörer, aber hat man den mit einer schlechten Produktion verkrault kommt der auch nicht wieder - und der wird auch anderen Leuten davon erzählen und vom Kauf des Hörspiels abraten. Selbst wenn anschließend eine bessere neue Produktion kommt kann das ziemlich schlecht für das Label sein.

    Beispiele gibt es innerhalb der lang und ausführlich geführten Diskussionen rund um den Zustand des Hörspielmarktes immer wieder. Das jetzt alles explizit herauszusuchen, überlasse ich anderen - dafür fehlt mir die Zeit.
    Ein recht aktuelles Beispiel müsste sich aber in Pandoras Plays Spendenaufruf finden. Auch die Suche nach Beiträgen vom Hörplanet, Simeon Hrissomallis oder Thomas Birker dürfte ein wenig was zutage fördern.

    Natürlich sind kommerzielle Labels daran interessiert, Umsatz und am besten auch Gewinn zu machen. Was aber keineswegs ausschließen muss, dass sie sich nicht auch für ihre Hörer interessieren oder mit Leidenschaft bei ihrem Produkt sind.

  • Ich hab doch mal noch etwas nachgeblättert. Hier das Statement von Pandoras Play:

    Quote

    von Terra Mortis Teil 1 & 2 haben wir nur noch ca. 120 CDs pro Folge verkauft, von der letzten Folge Das dunkle Meer der Sterne sogar nur 90 CDs


    Aufruf von Pandoras Play

    Das ist jetzt natürlich nur ein Beispiel. Wie gesagt, ein paar mehr Aussagen über Größenordnung der Verkaufszahlen mancher Serien sind in den recht umfassenden Diskussionsthreads immer wieder mal zu finden. Wenn ich mich recht entsinne, wurde dort auch darüber diskutiert, wie das "negative Gejammer" bewertet werden soll.

  • Nein. Die schlechten Hoerspiele haben keine Schuld am Tief der Hoerspielbranche. Das ist meiner Meinung nach ein Zusammenspiel zwischen der einfach zu grossen Anzahl von Hoerspielen (guten und schlechten) und dem doch sehr limitierten Umsatzpotential der Branche. Dass schlechte Hoerspiele jetzt direkt ein Grund sein soll, kann ich nicht sehen.

    Edited once, last by Cherusker (October 24, 2011 at 12:19 AM).

  • Ich hab doch mal noch etwas nachgeblättert. Hier das Statement von Pandoras Play:


    Aufruf von Pandoras Play

    Das ist jetzt natürlich nur ein Beispiel. Wie gesagt, ein paar mehr Aussagen über Größenordnung der Verkaufszahlen mancher Serien sind in den recht umfassenden Diskussionsthreads immer wieder mal zu finden. Wenn ich mich recht entsinne, wurde dort auch darüber diskutiert, wie das "negative Gejammer" bewertet werden soll.


    Ich glaube nicht, dass man das Problem von PP an Land ziehen kann, denn hier hat sich deutlich gezeigt, dass Werbung fundamental wichtig ist. Wenn man nur im CLH hockt und darauf wartet, dass die Voeglein angeflogen kommen, wird's auch nichts mit dem Verkauf.

    Man koennte diesen Rueckgang vielleicht mit dem folgenden Beispiel vergleichen:
    Meine Frau ist eine begeisterte Leserin und liest eigentlich sehr gerne die James Patterson Romane. Aus dem einfach Grund, weil die "einfach nicht anspruchsvoll und ein guter Zeitvertreib sind". Jetzt ist ein neues Alex Cross Abenteuer im Handel und meine Frau mag es gar kaufen, weil "es mich einfach intellektuell unterfordert." Und das kann man vielleicht auch auf diverse Hoerspiele projezieren. Denn bei den meisten fuehle ich mich auch einfach unterfordert.. #jaja#

    der Joe

    "Weiche aus, um nicht weh zu tun. Tue lieber weh, als zu verletzen. Verletze lieber, als zu töten. Töte nur, um nicht selbst getötet zu werden. Ruhst du in dir selbst, wird es dir gelingen, dich daran zu halten."

  • Hast Du zufällig ein paar Beispiele zur Hand? Weil, ich glaube dieses negative Gejammer ist ggf. Absicht um so zusätzliche Mitleidskäufe zu bekommen oder viel mehr die Verbundenheit mit dem Hörer zu erhöhen.


    Wenn selbst Enthusiasten/Könner wie die Jungs und Mädels von Lausch die Waffen strecken und mehrere Produktionen unvollendet lassen, liegt definitiv etwas im Argen. Die Frage, worin genau das Problem besteht und was man ggf. unternehmen könnte, um den Markt wieder flott zu machen, lasse ich mal außen vor. Hierzu wurden im Frühjahr/Sommer bereits etliche Diskussionen im Hörspieltalk geführt. #jaja#


    Die Gefahr besteht natürlich theoretisch (mal ganz unabhängig von der Frage der bestimmbarkeit von Qualität, die ja hier auch wieder aufgeworfen wurde). Die Frage ist aber dennoch, wie viele potentielle Neuhörer überhaupt mit diesen Produktionen in Kontakt kommen.


    Mal davon ausgegangen, dass die Anzahl schwacher Hörspiele überwiegt - was mich die Erfahrung leider gelehrt hat :( - so ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Neueinsteiger erst einmal "daneben greifen" und enttäuscht sind. Denn auch wenn die meisten mit einer Folge der ??? o.ä. einsteigen sollten, wie Markus vermutet - eine Garantie für ein liebevoll und sorgfältig produziertes Hörerlebnis ist das schon lange nicht mehr.

    Kurz und (gar nicht) gut: Die teils äußerst bescheidene Umsetzungsqualität (doch ... ich kenne die Debatte zu diesem Thema ;) ) trägt mMn durchaus ihren Teil zur aktuellen Misere bei.


    Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet Gründe. (Götz Werner)

  • Ich habe auch für nein gestimmt. Denn was ist "schwach" oder "schlecht"? Wo kommt der Begriff zum Einsatz? Beim Dialogbuch? Bei den Effekten? Bei den Sprechern?

    Schwache Hörspiele stammen meist von Newcomern oder Kleinstlabeln im kommerziellen Hörspielbereich. Die haben für mich aber nicht den gigantischen Einfluß auf den Markt (schreibt zumindest jedes ehrliche Kleinlabel, daß man kaum im Handel präsent ist / sein kann mangels Werbemittel).

    Für mich ist der Hauptgrund am Tief der Hörspielbranche das verlagerte Interesse der Hörer hin zu Hörbüchern. Dazu stehe ich, so wahr ich hier sitze! ;)

    Ich bin mir sicher: Würde es z.B. HARRY POTTER, MISS MARPLE, oder Romane von John Grisham, Sebastian Fitzek, Dora Heldt, Markus Heitz, Eugen Ruge uva. in keinster Weise als Hörbücher geben (so wie früher), sondern von den Lizenzgebern nur als Hörspielproduktion gestattet, würde es den Hörspielen insgesamt gut gehen.

    Für mich kamen in der Vergangenheit zu viele Hörbücher auf den Markt. Mag sein, daß es sehr viele tolle davon gibt, aber würde es die nicht geben oder wären dies Hörspiele, so würden auch Hörspiele für Jugendliche und somit der ganze Markt davon profitieren.

    Gruß,
    Parker

  • Ich glaube nicht, dass man das Problem von PP an Land ziehen kann, denn hier hat sich deutlich gezeigt, dass Werbung fundamental wichtig ist. Wenn man nur im CLH hockt und darauf wartet, dass die Voeglein angeflogen kommen, wird's auch nichts mit dem Verkauf.

    Natürlich ist PP nur ein Beispiel, dessen Probleme vielleicht nicht exemplarisch für andere Labels herhalten können.
    Darum hatte ich ja auch extra erwähnt, dass das natürlich nur ein Beispiel für das Nennen miserabler Verkaufszahlen ist. Wer sucht, der findet da auf jeden Fall noch mehr Beispiele...

  • Auch schwächere Hörspiele haben Fans. Ist es nicht sogar besser wenn die Hörspielbranche "breiter aufgestellt" ist und für jeden Geschmack etwas bieten kann? Kann man nur so aus der "Nische" raus kommen?

  • WIe schon im Thread um die Amateurhörspiele erwähnt, sehe ich es ebenso wie einige andere hier: Schwache Hörspiele prägen das BIld der NIsche. Da zahlenmäßig mehr Schrott am Markt ist als gute Produktionen, wird das kommerzielle Hörspiel eher belächelt. Anders als beim Radio, wo eben nicht jeder produzieren darf. Und wer als Neueinsteiger zum falschen Hörspiel greift, braucht danach möglicherweise kein zweites mehr.

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