Wir haben threads über Labels, Regisseure, Sprecher/innen und Musiker/innen. Einen thread über Autoren haben wir bis dato noch nicht. Welche Autoren sind eurer Meinung nach die besten ihrer Zunft und warum? Welche Bedeutung haben Autoren eurer Meinung nach?
Eure liebsten Hörspiel-Autoren
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Markus G. -
August 11, 2011 at 8:34 AM
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Nichts geht über das Genie unter den Dialogbuchautoren: H.G. Francis, er ist für mich mit weitem Abstand die absolute No. 1.
Ebenfalls sehr gute Dialogbuchautoren sind:
Marc Gruppe
Oliver Döring
Wolfgang Pauls
Günter MerlauIch denke das sind so meine persönlichen Top 5.
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Nichts geht über das Genie unter den Dialogbuchautoren: H.G. Francis, er ist für mich mit weitem Abstand die absolute No. 1.
Ivar Leon Menger, Andreas Mashut, Ascan von Bargen, Michael Koser, Horst Bosetzky
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Meine Favoriten: Oliver Döring, Marco Göllner, Marc Gruppe, H.G. Francis

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Mein nostalgischer Favorit aus meiner Kinderzeit ist und bleibt H.G. Francis. Keiner hat es vorher und nachher geschafft kurz und knapp alles auf einen "Punkt" zu bringen und mich noch Jahre später mit seinen Geschichten zu fesseln.
Marc Gruppe schafft Atmosphäre, Emotionen und kann Stimmungen wieder geben, wie kein Zweiter.

Ivar Leon Menger steht für außergewöhnliche Protagonisten, außergewöhnliche Geschichten und für subtile Spannung

Wer gefällt euch?
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Ich würde mal so pauschal behaupten : H.G FRANCIS ist und bleibt die ungeschlagene No. 1 !!!

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Elfie Donnelly
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Im thread 2013, es geht weiter: MIMI RUTHERFURT Weltbild-Box VII (Maritim) schreibt Audionarchie über die Serie Mimi Rutherford
QuoteWie dem auch sei, die Marke bzw. Serie wird gekauft, es kauft so gut wie niemand nach Autoren bei diesen Produkten, sorry. Das wirkt sich im Prinzip gar nicht auf die Verkaufszahlen aus
Kann man das pauschal über alle Serien bzw. Reihen sagen oder spielen die Autoren manchmal doch eine größere Rolle ob ein Hörspiel gekauft wird oder nicht? Ich könnte mir bei Mindnapping durchaus vorstellen, dass der Autor mit Bedacht ausgesucht wird und auch der "Name" dabei eine Rolle spielt. Darüber kann uns aber Patrick sicher mehr berichten. Wie seht ihr das? Kauft ihr manchmal Serien/Reihen wegen eines Autors? Kauft ihr in einer Reihe eventuell sogar nur einzelne Folgen wegen eines Autors?
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Für mich ist der Autor das Hauptkriterium, weshalb ich ein Hörspiel bzw. eine Box kaufe. Wenn bei "Scotland Yard" zB kein Masuth dabei ist, dann habe ich wenig Lust drauf.
Bei neuen Fälle von Romantruhe habe bisher zwar immer zugegriffen, aber wenn Freund oder Masuth draufsteht, ist die Kauflaune weit größer

Mindnapping ist das ähnlich, da sagen mir aber die Autoren eigentlich alle zu. Nur Jan Gaspard ist nicht so mein Fall, aber diese Folge habe ich geschenkt bekommen, obwohl ich mir eine andere gewünscht habe. War dann aber eh ganz in Ordnung

Andererseits kommen auch Autoren, die einmal einen totalen Bockmist abgeliefert haben, bei mir auf eine Blacklist. So beim Radiotatort John von Düffel, für diesen Schrott ist geschenkt noch viel zu teuer. Einmal habe ich mal eine vollkommen unterirdische Lady Bedfort-Folge erwischt, von diesem Autor werde ich ganz bestimmt auch nie wieder ein Hörspiel erwerben. Den Namen nenne ich aber nicht, der Hörplanet liest ja hier mit und ich bin dann Schuld, wenn derjenige keine Aufträge mehr bekommt

Und es ist auch möglich, sich mit guten Leistungen wieder von der Blacklist zu streichen (nicht für John von Düffel, dessen Versagen reicht für zwanzig Autoren), aber Minninger hat das nach dem Hexenhandy geschafft, als ich zufällig bemerkte, dass Insektenstachel und "Die Pforte zum Jenseits" auch von ihm ist
Ein Markus Topf hatte schon vorher genug Credits gesammelt, um nach einem kompletten Totalausfall nicht gesperrt zu werden 
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Spontan würde ich sagen:
- Oliver Döring
- Marco Göllner
- Simeon Hrissomallis
- Markus Winter
- Ascan von Bargen
- Dennis Ehrhardt
- Günter Merlau -
Einmal habe ich mal eine vollkommen unterirdische Lady Bedfort-Folge erwischt, von diesem Autor werde ich ganz bestimmt auch nie wieder ein Hörspiel erwerben. Den Namen nenne ich aber nicht, der Hörplanet liest ja hier mit und ich bin dann Schuld, wenn derjenige keine Aufträge mehr bekommt

Ich hoffe mal, dass ich es nicht bin (und wenn doch bin ich für Kritik durchaus offen), denn von mir sind derzeit so einige Folgen in Vorbereitung/Produktion.

Wenn mein Verdacht richtig ist (ich möchte jetzt auch keinen Namen nennen), dürfte es sich aber um eine Folge handeln, die generell sehr gemischt bei den Rezensenten angekommen ist. Ich persönlich würde allerdings als Hörer jedem Autoren immer noch eine zweite Chance geben. Vielleicht wäre ich etwas vorsichtiger und würde zunächst verstärkt ein paar andere Meinungen abwarten, aber jeder kann ja mal daneben liegen. Wenn ich dann merke, dass ich mit dessen Geschichten aber wirklich so überhaupt nicht warm werde, kann ich immer noch die Reißleine ziehen.
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Das unterschreibe ich dick und fett. Besonders, weil sich ja auch Autoren weiter entwickeln und nicht auf der Stelle treten. Von daher braucht es wohl einige Hörspiele eines Autors um zur Ansicht zu kommen, dieser Autor ist nichts für mich. Auf alle Fälle mehr Geschichten als eine. Wenn man allerdings mehrere Male mit einem Autor auf die Nase gefallen ist, dann kann ich es schon nachvollziehen, wenn man um diesen Autor einen Bogen macht. Es kann einem schließlich nicht jeder Stil gefallen. Bei Lady Bedfort kann ich (und auch meine Frau, sowie Mama und Papa) steif und fest behaupten, dass wir mit den Geschichten wie auch den Autoren sehr zufrieden sind. Klar gibt es manchmal Themen oder Handlungen, die einem nicht so zusagen, aber im Großen und Ganzen fühlen wir uns bei Lady Bedfort bestens unterhalten und sehr wohl!!!
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, denn von mir sind derzeit so einige Folgen in Vorbereitung/Produktion.

Das freut mich!
![Freude :]](https://www.xn--hrspieltalk-rfb.de/images/smilies/smile2.gif)
Ich persönlich würde allerdings als Hörer jedem Autoren immer noch eine zweite Chance geben.
Dem möchte ich unbedingt beipflichten!!!
Es soll ja schon Verlage gegeben haben, die Jemanden abgelehnt hatten und sich dann für ewig in den Hintern bissen.
Egal in welchem Beruf, wenn man jedem nach einem "Fehler" oder einer nicht erfüllten Erwartung keine 2. Chance mehr gibt, gäbe es nur noch Arbeitslose.Um zum Hörspiel zurückzukommen, wenn das zweite und dritte Werk von einem Autor immer noch nicht gefällt, wäre ich verhalten und würde tatsächlich andere Meinungen verfolgen. Wer weiß?! Selbst von Autoren, von denen ich begeistert bin, gefallen mir nicht alle Storys gleich gut.
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Ich hoffe mal, dass ich es nicht bin (und wenn doch bin ich für Kritik durchaus offen), denn von mir sind derzeit so einige Folgen in Vorbereitung/Produktion.

Da kann ich Entwarnung geben
Und über eine zweite Chance kann man immer reden, natürlich können sich Autoren auch weiterentwickeln.
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Also ich kann von mir doch behaupten, dass es den einen oder anderen Autoren gibt, wegen dem ich sehr wohl ein Einzelhörspiel oder eine neugestartete Serie kaufe, egal um welches Thema oder Genre es sich handelt. Aber eines ist auch klar. Der Autor muss sich immer wieder von von Neuem beweisen. Nur weil ich ein Fan der Serie X war, heißt dies nicht, dass ich auch einer von Serie Y werde. Aber die Motivation zum antesten ist ungleich höher als wenn es ein unbekannter Autor ist. In zweiterem Fall muss halt Genre und Inhalt vor dem Kauf interessieren.
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Im Vorfeld meiner Arbeit an seinen Brandis-Büchern hatte ich mir eine Reihe von Nikolai v. Michalewskys eigenen Hörspielen angehört (vgl. Kritik zur CD-Anthologie "Abschiedswalzer"). Und seitdem würde ich schon sagen, dass er zu meinen Lieblingshörspielautoren zählt.
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Aber jetzt habe ich den richtigen thread für H. Hatch gefunden

Aber vielleicht möchte ja noch jemand hier einen Autoren nennen.
Zu den hier bereits genannten möchte ich Sebastian Weber hinzufügen, weil er mit Amadeus wirklich etwas ganz Besonderes geschrieben hat!
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Das kann ich so einfach gar nicht beantworten und es gäb da mehrere bzw. viele
aber wenn ich meine Lieblingsgeren in Verbindung mit Liebingslabeln und Lieblingsserien-/Reihen nehme,
dann würde u.a. Markus Topf ganz weit oben stehen. -
H. G. Francis, keine Frage.
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Ein gutes Thema.
Ich finde, Hörspielautoren bekommen zu wenig Anerkennung. Denn was nützt die beste literarische Vorlage ohne einen Autor, der sie in ein gutes Hörspiel umsetzen kann? Oder der sich vielleicht auch ohne eine direkte Buchvorlage, sondern inspiriert durch eigene Ideen oder Filme, selbst ein Hörspiel ausdenkt?
Es gab und gibt da so einige, die für meinen Geschmack in dieser Hinsicht viel Tolles geleistet haben. Manche wurden hier schon genannt, manche auch nicht. Ich gehe mal in der chronologischen Reihenfolge meiner eigenen HSP-Laufbahn vor.
1. Konrad Halver und Peter Folken
Vielleicht das erste Dreamteam im Bereich der kommerziellen Hörspiele. Die beiden schrieben ab ca. 1968 für EUROPA viele Manuskripte nach Vorlagen der Weltliteratur oder von Karl May. Folken schrieb z.B. die HSP-Fassungen von Ivanhoe, Der Graf von Monte Christo oder Winnetou, Halver z.B. von Dracula, Der Schatz im Silbersee oder viele der schönen Märchenhörspiele, z.B. Die zertanzten Schuhe. Später wechselten sie zu anderen Labels und setzten dort ihre Arbeit fort.
2. Kurt Vethake
Er war im eingemauerten West-Berlin der 70er Jahre ein wahres Hörspiel-Wunder. Er schrieb nicht nur unendlich viele Manuskripte nach den unterschiedlichsten Vorlagen (von Weltliteratur über Karl May bis zu Kinderbüchern), sondern führte immer auch selbst Regie und umgab sich stets mit derselben Sprecherriege. Seine Produktionen wurden bei unzähligen Labels veröffentlicht.
3. Eberhardt Alexander-Burgh
DER Kinderhörspiel-Autor für das Label EUROPA in den 70er Jahren schlechthin! Er erfand und schrieb die Hörspiele für Hui Buh, die Hexe Schrumpeldei, Meisterdetektiv Neunmalklug und viele, viele mehr.
4. H. G. Francis
Er war für den Jugendbereich bei EUROPA verantwortlich. Er konnte nicht nur vorgegebene Stoffe hervorragend in Hörspiele umsetzen (z.B. Jules Verne-Romane, Enid Blyton und natürlich die Drei Fragezeichen), sondern sich auch selbst wahre Meisterwerke ausdenken (auch wenn er sich dabei manchmal bei anderen Vorlagen bediente) wie Commander Perkins oder die Gruselserie. Unter seinem Pseudonym „Peter Bars“ schrieb er auch für andere Labels, so z.B. das legendäre „Geheimnis des Bermuda-Dreieck“.
5. Michael Koser
Weil er nur einige der Geschichten von Jacques Futrelle über „Professor Van Dusen“ hörspieltauglich fand, löste er sich nach wenigen Folgen von den Vorlagen und dachte sich eigene Geschichten für die Denkmaschine aus. Später folgte „Der letzte Detektiv“. Was die oben genannten für das kommerzielle Hörspiel waren, das war Koser für das Radiohörspiel.
(Schnitt. Der kommerzielle Hörspielbereich der Jahre 1985 – 2000 ist mir aus Altersgründen unbekannt)
6. Marc Gruppe
Er schreibt nun auch schon seit einer ganzen Reihe von Jahren die Manuskripte für die Reihe „Gruselkabinett“ bei Titania-Medien. Und es ist sicher nicht immer ganz einfach, diese Vorlagen in für heutige Ohren attraktive Hörspiele zu verwandeln. Doch bisher ist ihm das in beachtlicher Häufigkeit gelungen. Bravo und weiter so!
7. Andreas Masuth
Er schrieb für maritim die Serie „Planet Eden“ (schon allein dafür gebührt ihm ein Platz in meiner Galerie), außerdem für die Serie „Danger“ und anderes mehr, was ich aber teilweise noch nicht kenne. Ein sehr guter Autor.
Es gibt noch mehr, die es aber knapp nicht in die engere Auswahl geschafft haben wie z.B. Egon L. Frauenberger oder Hans-Joachim Herwald.
Fazit: Ein dreifaches Hoch auf die HSP-Autoren, ohne die es unsere HSP-Welt nicht gäbe!

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